Eisenbahner Turn- und Sportverein Rheine 1928 e.V.
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Gegründet 1928 als Reichsbahn Turn- und Sportverein e.V.. Nach dem 2. Weltkrieg wurde er umbenannt in Eisenbahner Turn- und Sportverein. Er erhielt eine eigene Turnhalle, die 1978 erstellt wurde. Neben der Turnhalle wurden im Kellergeschoss ein Jugend- und Gymnastikraum und zwei Kegelbahnen eingerichtet. 10 Jahre später wurde eine zweite Sportanlage mit 6 Tennisplätzen und einem Clubhaus am Rodelweg erstellt und inzwischen durch eine Beach-Volleyballanlage mit 3 Feldern erweitert.
Wir orientieren uns bei unseren Sportangeboten an den Interessen und Bedürfnissen der Menschen mit und ohne Behinderung - wir versuchen in allen Sportangebote gute Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Menschen den Sport ausüben können, der am besten zu ihnen passt.
Hier finden Sie alle Informationen über unser Sportangebot - für weitere Fragen steht Ihnen unser Büro oder natürlich die Vorstandskollegen, Abteilungs- und Übungsleiter/Trainer gerne zur Verfügung.
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ETuS News
Der Münster-Marathon fand in diesem Jahr zum 24. Mal statt....
...und zog rund 13.000 Läuferinnen und Läufer an – vom Bambini-Lauf bis zur klassischen Marathondistanz. Bei 18 Grad und leichtem Nieselregen herrschten gute Bedingungen, und die Stimmungsnester entlang der Strecke sorgten für eine lebendige Atmosphäre.
Auch eine größere Gruppe des ETuS Rheine war am Start und zeigte eine breite Mischung aus guten Leistungen, persönlichen Eindrücken und besonderen Momenten.
Den Auftakt machte Heike Schmitz beim Wecker28. Trotz einer Trainingsphase, die nicht wie geplant verlief, verbesserte sie ihre Vorjahreszeit und erreichte nach 2:46 Stunden den sechsten Platz in der Altersklasse W55. Heike war zum zweiten Mal dabei und zeigte sich mit ihrem Lauf sehr zufrieden.
Über die Marathondistanz überzeugte Andreas Thesing mit einer kontrollierten und starken Leistung. Seine Nettozeit von 4:05 Stunden entsprach genau seinem Ziel. Besonders positiv war sein gleichmäßig aufgebauter Rennverlauf: Andreas lief die zweite Hälfte schneller als die erste und zeigte damit eine sehr gut eingeteilte Belastung. Die durchgehend gute Stimmung an der Strecke – besonders auf den letzten Kilometern – half ihm zusätzlich, das Tempo noch einmal zu steigern. In der M55 belegte er Platz 68.
Britta Holthaus bestritt in Münster ihren zehnten Marathon – ein persönlicher Meilenstein, der für sich spricht. Die Vorbereitung war nicht optimal, und der Lauf fühlte sich entsprechend zäh an. Dennoch blieb Britta stabil, kämpfte sich konsequent durch und erreichte nach 4:44 Stunden das Ziel. Mit Platz 24 in der Altersklasse zeigte sie, dass Erfahrung und Durchhaltevermögen auch an schwierigen Tagen tragen. Ihr Fazit: „Ich bin froh, dass ich meinen 10. Marathon finishen konnte.“
Vor dem Start von Klaus Brinkmann und Michael Dirks sei erwähnt: Beide liefen erstmals mit ihrer Jubilee‑Startnummer. Diese Nummer können Läuferinnen und Läufer nach zehn Münster-Marathon-Teilnahmen dauerhaft beantragen; sie bleibt lebenslang bestehen und ist durch eine goldene Kennzeichnung besonders hervorgehoben.
Für Klaus Brinkmann war es der 13. Start beim Münster-Marathon. Mit 4:47 Stunden blieb er hinter seinen üblichen Zeiten, nahm es aber sportlich: „So lange habe ich beim MüMa noch nie gebraucht.“ Der Lauf diente als Test für den Dresden-Marathon in sechs Wochen. Seine Erkenntnis: Gute Radform ersetzt kein Lauftraining. Trotzdem war es ein gelungener Tag mit klarer Perspektive für die kommenden Wochen.
Bei Michael Dirks war der Marathon als lockerer Vorbereitungslauf für den Lidingöloppet gedacht. Das ist ein Crosslauf mit den meisten Teilnehmern weltweit. Doch der Tag erwies sich als schwierig. „Es lief von Anfang an nicht rund", sagte er. Trotz der Probleme erreichte er nach 4:56 Stunden das Ziel und war zufrieden, den Lauf abgeschlossen zu haben.
Besonders im Blick stand die Familie Tappe. Luca Tappe absolvierte seinen ersten Marathon und zeigte mit 3:45 Stunden eine starke Premiere. Die Nervosität vor dem Start war groß, doch er fand schnell seinen Rhythmus. Vater Holger Tappe, der ursprünglich nicht starten wollte, entschied sich aufgrund von Lucas Teilnahme doch für den Marathon. Er erreichte das Ziel nach 4:42 Stunden. „Das ungleiche Duell gewann Luca mit einer Stunde Vorsprung“, meinte Holger schmunzelnd. Die Stimmung entlang der Strecke und die Unterstützung durch Familie, Freunde und die Trainingsgruppe vom ETuS halfen beiden, den Tag positiv zu erleben.
Am Ende finishten alle Läuferinnen und -Läufer. Einige erreichten sehr gute Ergebnisse, andere blieben hinter ihren Erwartungen, doch alle nahmen wertvolle Erfahrungen mit. Der Münster-Marathon zeigte erneut, warum er für Sportler wie für Zuschauer ein fester Termin im Kalender ist.
Triathlon am Torfmoorsee in Hörstel
Der Torfmoorsee ist seit Jahrzehnten ein fester Treffpunkt für Triathleten aus der Region – ein familiäres Rennen, das vom Schnupperformat bis zur Olympischen Distanz alles bietet und jedes Jahr viele Sportler anzieht.
Beim 43. Torfmoorsee‑Triathlon waren auch zwei Athleten des ETuS Rheine am Start: Britta Holthaus und Klaus Brinkmann, die zum Saisonabschluss die Volksdistanz über 500 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen bestritten. Das Wetter spielte mit – trocken, nur ein paar Tropfen, dazu windig bis böig.
Schon im Wasser entwickelte sich ein spannendes Duell. Beim Rolling Start gingen die Athleten paarweise ins Rennen. Holthaus erwischte einen schnellen Auftakt, während Brinkmann an einer Boje zu eng abbog, zurückschwimmen musste und wertvolle Sekunden verlor. Auf dem Rückweg zum Strand blieb der Abstand bestehen – 14 Sekunden Rückstand für Brinkmann. Beim Wechsel setzte Holthaus noch einen drauf und war weitere 14 Sekunden schneller.
Auf dem Rad folgte die Wendepunktstrecke rund um den See, drei Runden à 6,7 Kilometer. Trotz Wind und Böen hielten beide ETuS‑Sportler das Tempo hoch und sahen sich in jeder Runde. Der Abstand blieb eng, insgesamt trennten sie nur rund 30 Sekunden. Mit einer Minute Vorsprung ging Holthaus schließlich auf die Laufstrecke.
Auch die zwei Laufrunden um den See boten durch die Wendepunkte reichlich Sichtkontakt. Beide waren mit flottem Tempo unterwegs, Brinkmann verkürzte den Rückstand leicht und nahm Holthaus zehn Sekunden ab. Doch die ETuS‑Athletin konnte den Vorsprung halten und ließ sich nicht mehr einholen. Im Ziel lag sie eine Minute vorn – ein starkes Finish zum Saisonende.
Holthaus sagte anschließend: „Ich bin echt stolz auf mich, dass Klaus mich beim Laufen nicht mehr bekommen hat.Das ist bisher ja wirklich noch nicht oft vorgekommen.“ Brinkmann bilanzierte: „Schöner Saisonabschluss. Ich bin besonders mit meiner Platzierung im vorderen Drittel zufrieden. Von den 140 Finishern waren nur acht Teilnehmer älter als ich.“
Die Ergebnisse unterstreichen die starken Leistungen der beiden ETuS‑Triathleten: Holthaus erreichte nach 1:16:10 Stunden einen hervorragenden 6. Platz unter allen 65 Frauen und gewann ihre Altersklasse. Brinkmann kam nach 1:17:24 Stunden auf Platz 45 von 140 Männern und belegte Rang zwei in seiner Altersklasse.

Kursangebote – „bunt wie der Herbst“
ETuS Rheine startet nach den Sommerferien mit dem neuen Kursprogramm
Piloxing
Montags, ab dem 07. September (13x), in der Zeit von 19:00 – 20 Uhr kombiniert Piloxing die kraftvollen schnellen Bewegungen von Boxen mit den ästhetischen und feinen Übungen von Pilates. Piloxing ist ein schweißtreibendes Intervall-Training mit dem Ziel, Fett zu verbrennen, Muskeln aufzubauen und den Körper zu formen und zu straffen. Dieser Kurs findet unter der Leitung von Nina Broßio (Piloxinginstructorin) in der Turnhalle der Kardinal v. Galen Schule (Ludwig-Dürr-Str. 22), statt.
Die Kosten belaufen sich auf 65€ (für Mitgl.) oder 105€ (Nichtmitgl.)
Ab Mittwoch, 02. September (14x), in der Zeit von 18:30 – 19:30 Uhr startet der neue Zumba Kurs, unter der Leitung von Nina Broßio (Zumbainstractorin). Jede Stunde ist wie eine kleine Tanzfitness – Party. Durch lateinamerikanische Rhythmen mangelt es der Stunde nicht an Freude und Leidenschaft an der Bewegung. Um Zumba zu machen, sind keinesfalls Tanzkenntnisse nötig. Der Spaß steht dabei im Vordergrund. Dieser Kurs findet in der Turnhalle der Grüterschule, (Mittelstrasse 41), statt.
Die Kosten belaufen sich auf 70€ (für Mitgl.) oder 97,50€ (Nichtmitgl.)
Fühl Dich frei mit Yoga
Montags, ab dem 07. September (5x), in der Zeit von 19:30-20:30 Uhr startet ein neuer Yogakursus unter der Leitung von Verena Klar. Dieser Kurs richtet sich an Ein- bzw. Wiedereinsteiger. Du bist herzlich willkommen zur Basic Yoga Stunde für mehr Energie, Balance und Wohlbefinden. Unser Fokus liegt auf der richtigen Ausführung der klassischen Yoga Posen, sowie einer angenehmen Dehnung und Lockerung des gesamten Körpers, um Verspannungen und Rückenschmerzen entgegen zu wirken. Kraftvolle Asanas verbessern die Haltung und stärken die Muskulatur, Ausdauer und Leistungsfähigkeit. Die Kosten belaufen sich auf 50€ (für Mitgl.) und 65€ für (Nichtmitgl.) Der Ort des Kurses wird noch bekannt gegeben.
Fit & Gesund (Damengymnastik ab 50 Jahre)
Ab Dienstag, dem 15. September (9x) bietet Florentine Kühs-Sandmann, in der Zeit von 18-19 Uhr einen neuen Damengymnastik Kursus an. „Auch im Alter beweglich bleiben“ und dafür heute die Voraussetzungen schaffen! Nach einer Aufwärmphase stehen hier die Mobilisation der Wirbelsäule, sowohl im Schulter- als auch im Lendenwirbelbereich, sowie die Kräftigung der Rückenmuskulatur im Mittelpunkt. Den Abschluss bildet jeweils eine Entspannungseinheit. Die Kosten belaufen sich auf 45€ (Mitgl.) oder 67,50€ (für Nichtmitgl.) Dieser Kursus findet auf der Sportanlage (Rodelweg 2) statt.
Bauchtanz für Erwachsene
Ab Donnerstag, dem 10. September (6x), in der Zeit von 18:30-20 Uhr startet ein neuer Bauchtanzkursus unter der Leitung von Nadja Morasch. Bauchtanz ist ein ausgeprägtes Rundum- Fitnessprogramm, mit dem sie Bauch- und Rückenmuskulatur kräftigen sowie ihre Koordinationsfähigkeit verbessern können. Der ganze Körper ist bei den rhythmischen Bewegungen involviert und verbraucht dabei Energie. Dieser Kurs findet im Spiegelraum an der Sportanlage Rodelweg statt. Die Kosten belaufen sich auf 67,50€ für 6 Termine.
Die Teilnehmerzahlen sind begrenzt!
Anmeldungen sind für alle Kurse unter info@etus-rheine.de erforderlich!
Weserrunde
Radmarathon durch das reizvolle Weserbergland
Die Triathleten des ETuS Rheine nehmen selbstverständlich an Triathlon-Wettkämpfen teil. Man findet sie aber auch bei Lauf- und Radsportevents. Am vergangenen Wochenende stand für sieben Sportler ein besonderes Ausdauerprojekt auf dem Programm: die Weserrunde, ein Radmarathon durch das reizvolle Weserbergland. Bereits am Freitag reisten Hartmut Gottensträter, Marc Katscherowski und Klaus Brinkmann mit dem Rad nach Rinteln. Die 155 Kilometer dienten als sportlicher Auftakt für das Wochenende. Im Support Caravan wurden Campingausrüstung, Verpflegung und Kleidung transportiert. Auf dem Campingplatz am Doktor See bezog die Gruppe für zwei Nächte ihr Quartier. Bei der Pasta Party des Veranstalters am Abend stärkten sich alle sieben Starter und kamen mit anderen Teilnehmenden ins Gespräch.
Am Samstag ging es früh los. Gottensträter und Katscherowski hatten sich für die längste Variante entschieden und starteten bereits um 5.22 Uhr. Nach rund 15 Stunden erreichten sie das Ziel; etwa 350 Kilometer und mehr als 2.000 Höhenmeter lagen hinter ihnen.
Andreas Thesing, Britta Holthaus und Klaus Brinkmann nahmen gemeinsam die Strecke über 300 Kilometer in Angriff und waren 16 Stunden unterwegs. Thesing beschrieb die Tour als abwechslungsreich und landschaftlich sehr reizvoll. Entlang der Weser passierten die drei zahlreichen malerischen Fachwerkhäuser, kleine Dörfer und mehrere Campingplätze. Etwa alle 40 Kilometer boten gut organisierte Verpflegungsstellen Stärkung für die nächsten Abschnitte. Nach dem Wendepunkt in Altmünden erschwerte Gegenwind die Rückfahrt. Am Ende standen 330 Kilometer mit 1.300 Höhenmetern auf dem Tacho. Holthaus berichtete, dass die Veranstaltung sie fast an ihre Grenzen gebracht habe. Dank Teamgeist und Zuspruch kam sie dennoch erfolgreich ins Ziel und hängte sich stolz die Finisher-Medaille um. Brinkmann gefiel insbesondere das erstmalige Fahren in den Sonnenaufgang. Auch die beiden letzten Stunden im Dunkeln mit Licht, aber flottem Tempo, waren eine großartige Erfahrung. Die Pizza nach dem Finish auf dem Campingplatz bleibt allen Teilnehmern der 300- und 350-Kilometer-Strecke in Erinnerung.
Ruth Kotte und Michael Hegemann entschieden sich für die Strecke über 200 Kilometer. Der Start war von Regen und Wind begleitet, später setzte sich die Sonne durch. Auf einer schnellen Abfahrt stürzte Kotte auf nasser Fahrbahn, konnte aber weiterfahren. Eine Reifenpanne zwang Hegemann zu einer längeren Pause, die der Pannenservice nach 45 Minuten behob. Am vorletzten Anstieg, an dem viele Teilnehmende schoben, fuhren beide wieder am Feld vorbei. Nach deutlich unter acht Stunden reiner Fahrzeit erreichten sie das Ziel in Rinteln.
Am Sonntag frühstückte die Gruppe gemeinsam. Anschließend stiegen Gottensträter, Katscherowski und Brinkmann erneut aufs Rad und fuhren 155 Kilometer zurück nach Rheine. Insgesamt sammelten die sieben Sportler des ETuS rund 3.000 Kilometer an einem Wochenende. Die Mischung aus anspruchsvollen Strecken, gemeinschaftlichen Erlebnissen und der Unterstützung innerhalb der Gruppe machte die Weserrunde zu einem besonderen Ereignis für die Triathlon-Abteilung. Katscherowski fasste das Wochenende so zusammen: „Ein Wochenende voller Radkilometer, Abenteuer und unvergessliche Erlebnisse. "Gemeinsam macht so etwas noch mehr Spaß.“

Erst einmal in der großen Runde abstimmen, welches Spiel gespielt wird: Drei Tage lang hatten die Kids Spaß an Spiel und Bewegung beim Abenteuer und Erlebnissport des ETuS.
Abenteuer- und Erlebnissport beim ETuS Rheine
Zombieball und Kegelhühnerleiter waren die Favoriten
Wenn Phantasie für Kinderlachen und ganz viel Spaß und Bewegung sorgt, dann ist Ferienspaßaktion beim ETuS Rheine. Drei Tage lang waren mehr als 20 Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren voll in Aktion bei der Ferienspaßaktion des ETuS Rheine. Spaß machte den Kindern besonders auch die Möglichkeit selber aussuchen zu können, was denn gespielt wird. Die Favoriten waren Zombieball, Burgenball und Kegelhühnerleiter. Betreut und angeleitet wurden sie von Andrea Stienemann, 2. ETuS Vorsitzende und Übungsleiterin, unterstützt von der Sporthelferin Pia Sophie Selker und zwei FSJlern Pia Kurth und Roj Atalan.
Erst einmal ankommen und zuhören, was ist denn so im Angebot. Die Kider sitzen in einer großen Runde und stimmen ab, welches Spiel gespielt wird. Es geht echt demokratisch zu. Die Mehrheit entscheidet. „Bei unseren Spielen geht es aber nicht nur um Bewegung,“ so Andrea Stienemann. Natürlich stehe auch der Spaß im Vordergrund genauso wie Erlebnis, Abenteuer und Körpererfahrung. Wichtig sei aber auch das Lernen im Team zu spielen.
Der Tage spielten die Kinder morgens in der Turnhalle der Abendrealschule an der Mittelstraße. Dort wird es auch vom 24. bis 27. August wieder Abenteuer- und Erlebnissport für Ferienkinder geben. Nähere Infos und Anmeldungen ausschließlich über die Familien-App der Stadt Rheine.
Triathlon in Sassenberg rund um den Feldmarksee
...beste Bedingungen für spannende Wettkämpfe
Der Triathlon in Sassenberg rund um den Feldmarksee bot auch in diesem Jahr wieder beste Bedingungen für spannende Wettkämpfe. Auf den verschiedenen Distanzen, Volks-, Olympisch-, Mittel- sowie Staffel, waren zahlreiche Athletinnen und Athleten am Start. Für den ETuS Rheine gingen Britta Holthaus und Klaus Brinkmann auf der Mitteldistanz über 1.900 Meter Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen ins Rennen. Beide nutzten die Gelegenheit nur vier Wochen nach ihrem Start bei der Challenge Roth ihre gute Form erneut auszuspielen.
Das Schwimmen und Radfahren fanden bei angenehmen Temperaturen statt Erst auf der Laufstrecke wurde es spürbar warm, sodass Kühlung und die Unterstützung der Zuschauer eine wichtige Rolle spielten. Geschwommen wurde im Feldmarksee. Aufgrund der Wassertemperatur mit Neoprenanzug, was vielen Athleten zugutekam. Immer wieder sorgte Seegras im Wasser für kurze Rhythmusunterbrechungen bei den Teilnehmenden. Britta Holthaus kam dennoch gut durch das Wasser und legte mit einer Zeit von 36 Minuten eine solide Basis für den weiteren Wettkampf. Klaus Brinkmann folgte mit einer Schwimmzeit von 38 Minuten.
Die Radstrecke präsentierte sich schnell und gut zu fahren. Ein hilfreicher Wind ermöglichte hohe Geschwindigkeiten bis zu 40 km/h, die Straßen waren nahezu vollständig gesperrt und boten optimale Bedingungen. Britta überzeugte mit einem konstant starken Tempo und fuhr die 90 Kilometer in 2:42 Stunden bei einem Schnitt von 33,5 km/h. Klaus fuhr taktisch klug, nutzte erlaubten Windschatten und erzielte eine Radzeit von 2:45 Stunden, was einem Schnitt von 33 km/h entsprach.
Der abschließende Lauf führte über den Campingplatz am Feldmarksee, wo die Dauercamper traditionell für besondere Stimmung sorgen. Zahlreiche Wassersprenger, Musik und lautstarke Anfeuerung machten die Strecke trotz der Wärme zu einem besonderen Abschnitt des Wettkampfs. Britta blieb stabil und lief die 21 Kilometer in 2:09 Stunden. Klaus beschreibt den Lauf als „eher zäh“ und erreichte nach 2:11 Stunden das Ziel.
Britta Holthaus zeigte sich nach dem Wettkampf sehr zufrieden. Sie betonte, dass sie nach Roth nur sporadisch trainiert habe und dennoch eine neue persönliche Bestzeit auf der Mitteldistanz erzielen konnte. Klaus Brinkmann hob seine starke Schwimm- und Radleistung hervor und sprach von einem perfekten Wettkampf, bis zum Laufstart.



















