11.09.2022

Challenge Almere – Triathlon Langdistanz

Am 11.09.2022 fand in Almere (NL) ein großer Triathlon-Wettbewerb statt. Und diese Veranstaltung besteht seit 1983, als in Almere erstmals ein Triathlon über die Langdistanz ausgetragen wurde. Damit ist der Almere-Triathlon nach dem Ironman Hawaii die älteste Veranstaltung dieser Art.

v. l.: Britta Holthaus, Klaus Brinkmann

Neben der Langdistanz für professionelle Sportler wurde auch die Europameisterschaft für Altersklassen in der Langdistanz ausgetragen. Zusätzlich gab es Langdistanz-Staffeln sowie eine Mitteldistanz.

Zwei Triathleten des ETuS Rheine stellten sich zum Saisonfinale dieser Herausforderung. Britta Holthaus startete zum ersten Mal über die Langdistanz (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42 km Laufen).

Für Klaus Brinkmann war es das 5. Mal, dasser eine Langdistanz absolvierte. Die gemeldeten Wetteraussichten waren eher schlecht. Neben Regen war auch böiger Wind angekündigt, was vor allem das Radfahren erschwerte. Die Schwimmstrecke über 3,8 km ging über zwei Runden im Weerwater, einem See innerhalb der Stadt Almere. Der Start befindet sich an der Esplanade nahe dem Stadtzentrum. Die Bedingungen waren schwierig und das Wasser war mit 19 Grad kalt. Zusätzlich erfolgte ein Massenstart, bei dem alle Teilnehmer bereits im Wasser waren und gleichzeitig starteten. Hier hatten sie durch den Wind mit Wellen zu kämpfen. Später kam auch noch Regen dazu.

Auf der 2. Runde wurde die Strecke voll, da nun auch die Starter der Mitteldistanz hinzukamen. Das Training im Winter und das Freiwasserschwimmen im Sommer hatten sich bezahlt gemacht. Klaus Brinkmann legte eine sehr gute Schwimmzeit vor und konnte das Wasser nach 1:21 h verlassen. Britta Holthaus, die sich im Starterfeld weit hinten eingereiht hatte, beendete diese Disziplin nach 1:25 h. In der Wechselzone haben sich beide Sportler dann die Zeit genommen, sich komplett umzuziehen, um trocken auf das Rad zu steigen. Leider hat es anschließend während der ersten Kilometer auf dem Rad geregnet. Die Radstrecke führte über 180 km auf einem Rundkurs in zwei Runden um Teile des Polders Südliches Flevoland. Von Almere aus fuhren die Teilnehmer zunächst nach Süden zum Gooimeer, von dort wurden sie dann unmittelbar am Wasser im Uhrzeigersinn entlang des IJmeer und des Markermeer nach Norden bis zum Stadtrand von Lelystad geführt. Von dort verlief der Kurs nach Süden in Richtung des Ortes Zeewolde, bog dann im Horsterwold nach Westen ab und führte entlang des Gooimeer zurück nach Almere.

Die Strecke ist durch die Lage auf dem Polder weitestgehend flach, zugleich ist siejedoch sehr windanfällig, da der Großteil der Radstrecke direkt am Wasser
entlangführt. Auf der 1. Runde boten die Teilnehmer der Mitteldistanz noch
ein wenig erlaubten Windschatten. Auf der 2. Runde fuhren die Teilnehmenden
dann eher allein, was auf Grund des heftigen Windes insbesondere auf dem
Streckenabschnitt vom Deich am Makermeer bis nach Lelystad kräfteraubend
war. Klaus Brinkmann verließ die Radstrecke nach 6:03 h. Britta Holthaus
folgte ihm nach 6:22 h.

Auf der Laufstrecke zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Leicht bewölkt mit sonnigen Abschnitten und Temperaturen um 23 Grad boten perfekte Laufbedingungen für den nun folgenden Marathon. Die Laufstrecke bestand aus einem Rundkurs um den innerstädtischen See Weerwater, der insgesamt sechsmal zu absolvieren war. Ausgehend von der Wechselzone an der Esplanade führt die Strecke gegen den Uhrzeigersinn um den See. Das Ziel befand sich am Ende der sechsten Runde im Zentrum von Almere. Am Streckenrand hatten sich diverse Stimmungsnester gebildet, wo die
Teilnehmer von den mitgereisten Supportern angefeuert wurden.

KlausBrinkmann lief die ersten 28 km sehr routiniert, nahm aber anschließend das Tempo etwas heraus. Er verließ die Laufstrecke nach 4:38 h und beendete
damit den Wettkampf nach 12:22 h mit einer neuen persönlichen Bestzeit.


Britta Holthaus konnte aufgrund des intensiven Trainings recht frisch auf
die Laufstrecke wechseln. Die ersten 21 km liefen erstaunlich gut.
Allerdings stellten sich danach leichte Magenprobleme ein, so dass das Tempo
deutlich reduziert werden musste. Aber zu diesem Zeitpunkt war ihr aber
klar, dass sie ihre erste Langdistanz erfolgreich beenden konnte.  Sie
verließ die Laufstrecke nach 5:00 h und beendete den Wettkampf nach 13:10 h
mit Freudentränen in den Augen. Für beide Athleten war es ein
eindrucksvolles Erlebnis.

28.08.2022

Viererbande nimmt am 39. Riesenbecker Triathlon teil.

v. l.: Klaus Brinkmann, Michael Hegemann, Ruth und Christoph Kotte

Am vergangenen Wochenende fand der 39. Riesenbecker Triathlon am Torfmoorsee statt. Neben den Wettbewerben zur NRW- und Regionalliga fanden auch ein Jugendtriathlon sowie eine Olympische- und eine Sprintdistanz statt. 4
Triathleten des ETuS Tri-Team hatten sich für diese Wettkämpfe angemeldet
und gingen bei idealen Wetterbedingungen an den Start.

Der Start zum Schwimmen erfolgte als sogenannter Rolling Start, bei dem die Athleten mit ca. 5-Sekunden-Abständen über die Zeitnahmematte ins Wasser gehen. Dadurch konnten die Athleten ihren Wettkampf ruhig beginnen, da die sonst übliche Wasserschlacht, im Fachjargon auch „Waschmaschine“ genannt, entfiel.

Nach dem Schwimmen ging es auf die Radstrecke, die aufgrund der Witterung durch den Fahrtwind etwas Erfrischung brachte. Gefahren wurde auf einem 5km Rundkurs um den See, der mit schnellen Geraden, aber trotz der Kurven und einer 180°-Kehre auf der Bevergerner Kanalbrücke gut zu befahren war. So wurden im Spitzenfeld Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 38km/h erreicht. Auf der Laufstrecke, die direkt um den See führte, konnten die Teilnehmer ihre vom Radfahren müden Beine nochmal so richtig strapazieren.

Erstmals war der Zielbereich, wie vor Corona üblich, wieder mit Zuschauern gefüllt. Aufgrund der Pandemie hatte der Veranstalter im Vorjahr noch Zuschauer von der Veranstaltung ausschließen müssen. Klaus Brinkmann hatte sich für die Olympische Distanz (1500 m Schwimmen, 40 km Rad, 10 km Laufen) angemeldet und nutzte dies als weiteren Trainingsbaustein vor dem Langdistanzrennen in 2 Wochen in Almere (NL). Mit einer Zeit von 2:42:44 h beendete er den Wettkampf und kam auf Platz 6 der AK M55 (Gesamtplatz 61 von 89 Startern). 3 Team-Mitglieder hatten sich für die Sprintdistanz (600 m Schwimmen, 20 km Rad, 5 km Laufen) entschieden. Aufgrund der kurzen Wettkampfdauer ist es hier wichtig, auch die 2 Wechsel, nämlich vom Schwimmen zum Radfahren und vom Radfahren auf die Laufstrecke, die sogenannte 4. Disziplin, schnell hinzubekommen. So tut jeder Athlet gut daran, sich vor dem Rennen die Laufwege in der Wechselzone gut einzuprägen, um bei der Suche nach dem eigenen Radstellplatz nicht zu viele Sekunden zu verlieren. Zudem achten die Wettkampfrichter peinlich genau darauf, dass beispielsweise der Kinnriemen am Helm erst geöffnet wird, wenn das Fahrrad abgestellt ist und dass innerhalb der Wechselzone das Rad nur geschoben
werden darf. Ansonsten drohen Zeitstrafen.

Michael Hegemann beendete das Rennen nach 1:12:44h und belegte damit Platz 27 im Feld der insgesamt 152 Starter, was den 4. Platz in der AK M55 bedeutete. Ruth Kotte, die erst seit einem guten Jahr wettkampfmäßig Triathlon trainiert, belegte mit ihrer Zeit von 1:20:07h Platz 71 im Gesamtfeld und konnte sich Platz 1 in ihrer AK W45 sichern. Christoph Kotte, der beim Schwimmen seinen Rhythmus nicht finden konnte und auch in diesem Jahr nicht so viele Trainingskilometer gesammelt hatte, folgte ihr mit gebührendem Abstand und kam nach 1:25:55 h ins Ziel,
was Platz 106 für ihn bedeutete.

14.08.2022

20. Channel-Triathlon in Altenrheine mit Beteiligung des ETuS Rheine

v. l., Christoph Kotte, Michael Hegemann, Ruth Kotte und Klaus Brinkmann

Über 300 Athleten sind bei hochsommerlichen Temperaturen ihrem Hobby nachgegangen und haben am Channel-Triathlon in Altenrheine teilgenommen. Auch in diesem Jahr waren wieder vier Sportler vom Tri-Team ETuS Rheine dabei. Die Veranstalter des SC Altenrheine sorgten mit der 20. Auflage der Veranstaltung wieder einmal für ein großartiges Event. Wie üblich wurde im Dortmund-Ems-Kanal geschwommen, danach führte die sehr schnelle Radstrecke durch den „Altenrheiner Brook“. Abschließend musste die Laufstrecke rund um das Stadion und am Kanal passiert werden.

Die ETuS–Triathleten Ruth und Christoph Kotte traten in der Volksdistanz mit 500 m Schwimmen, 20 Km Radfahren und 5 Km Laufen an. Ruth Kotte entschied das familien-interne Duell klar für sich und belegte mit einer Zeit von 1:16:16 h den 2. Platz in der AK W45. Christoph Kotte beendete den Wettkampf nach 1:21:57 h und belegte Platz 6 der AK M50.

Klaus Brinkmann und Michael Hegemann hatten sich für die Olympische Distanz mit 1.500 m Schwimmen, 40 Km Radfahren und 10 Km Laufen entschieden. Am Ende lief Michael Hegemann als 16. Teilnehmer des Gesamtfeldes nach 2:25:42 h ins Ziel und belegte damit Platz 1 in der AK
M55. Kurz danach erreichte Klaus Brinkmann in 2:34:53 h das Ziel. Er erreichte Platz 3 in der AK M55.

07.08.2022

ETuS Triathleten in Sassenberg am Start

v. l.: Britta Holthaus, Klaus Brinkmann

Das Jahreshighlight für die ETuS Triathlon-Abteilung sollte eigentlich am 31.7.22 in Dresden mit dem Ironman 70.3 stattfinden. Zur großen Enttäuschung der Sportler hat der Veranstalter das Rennen kurzfristig abgesagt. Die Absage hatte bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Die beiden ETuS-Sportler Britta Holthaus und Klaus Brinkmann wollten trotzdem Ihren guten Trainingszustand im Wettkampf unter Beweis stellen und haben sich kurzentschlossen für den Triathlon in Sassenberg angemeldet. Der Veranstalter wirbt mit dem Slogan „der 3-Kampf mit dem besonderen Ambiente“, davon konnten sich die beiden Triathleten des ETuS Rheine überzeugen.

Seit über 30 Jahren gibt es diesen Triathlon in der Nachbarschaft. Über 400 Helfer sind dabei, um die Veranstaltung bestmöglich durchzuführen. Es werden Strecken von der Sprintdistanz (Schwimmen 500m – Rad 20 km – Laufen 5km) über Olympisch, Grand Prix bis zur klassischen Mitteldistanz (Schwimmen 1.900m – Radfahren ca. 90 km – Laufen ca. 20,5 km) angeboten. Die beiden Triathleten hatten für die Mitteldistanz gemeldet. Die Veranstaltung fand am Sonntag bei bestem Triathlon-Wetter statt, blauer Himmel, keine Wolken, 22-25 Grad, perfekt. Die erste gute Nachricht des Tages; bei der Mitteldistanz durfte der Neoprenanzug getragen werden, da die gemessene
Temperatur mit 24 Grad gemessen wurde.

Das Schwimmen fand im Feldmarksee statt. Dieser ist im Sommer als Badesee gut frequentiert und eine großartige Location. Es wurde mittels Rolling Start begonnen, alle 5 Sekunden starten 3 Athleten. Der Kurs führte im Zick-Zack über den ganzen See, auch ein Landgang musste absolviert werden. Klaus Brinkmann benötigte für die 1,9 km lange Strecke nur 36 Minuten und konnte seine bisherige Bestzeit um 4
Minuten unterbieten. Auch die Zeit von Britta Holthaus stellt mit 40 Minuten eine persönliche Bestleistung dar. Die Radstrecke führte in die Umgebung von Sassenberg, über Füchtorf und Rippelbaum wieder zurück zum See. Insgesamt mussten ca. 90 km absolviert werden, aufgeteilt in 4 Runden. Die Radstrecke ist sehr flach, verfügt über Highspeed Abschnitte, aber auch flotte Kurven.

Beide Triathleten konnten ihre aktuelle Trainingsform eindrucksvoll im Wettkampf umsetzten. Klaus Brinkmann benötigte für diese Disziplin 2:45 h. (ca. 33,5 km/h), Britta Holthaus folgte ihm mit 2:50 h (32 km/h). Die Laufrunde um den Feldmarksee ist sehr anspruchsvoll. Sie führt über die
Schotterwege um den See, aber auch in ein Waldgebiet, so dass die Strecke eher als „crossig“ zu bezeichnen ist.

Ein weiteres Highlight der Veranstaltung ist der Laufabschnitt über den Campingplatz. Die Camper kennen die Läufer schon seit langer Zeit und feuern diese an. Neben den Gerüchen vom Grill werden auch Rasensprenger aufgebaut, um die Läufer zu kühlen. Die Kinder der Camper sind ebenfalls mit Begeisterung dabei.

Nach 1:51 h konnte Klaus Brinkmann seinen Triathlon mit der Gesamtzeit von 5:18 Stunden finishen und damit seine Bestzeit für diese Distanz um 20 Minuten unterbieten. Britta Holthaus folgte ihm nach 2:02 h Laufen mit einer Gesamtzeit von 5:40, dem 1. Platz in Ihrer Altersklasse und einer
Verbesserung Ihrer Bestzeit um ebenfalls 20 Minuten. Beide Athleten des ETuS waren sich einig; eine großartige Veranstaltung mit schöner Streckenführung, viel Publikum und guten Helfern. In 5 Wochen wartet dann das (Jahres-) Highlight für beide: der Ironman in Almere über 3,8km schwimmen, 180km Radfahren und den anschließenden Marathon.

03.07.2022

ETuS-Team beim Saerbecker Triathlon

v. l.: Michael Hegemann, Daniel Pohlmeyer, Ruth Kotte, Klaus Brinkmann

Bereits zum 40. Mal wurde am vergangenen Sonntag auf dem Gelände des Naturfreibades in Saerbeck eine Triathlon Veranstaltung ausgerichtet. Somit zählt dieser nach Aussage des Veranstalters zu den ältesten Triathlon-Veranstaltungen seiner Art in Deutschland. Leider war das Teilnehmerfeld und auch der Zuspruch der Zuschauer überschaubar, obwohl der Wettkampf wieder ohne Corona-Auflagen stattfand. Neben der Sprintdistanz (600 m Schwimmen - 20 km Radfahren - 5 km Laufen; mit 152 gemeldeten Startern), den so genannten Saerbeck Classic, mit der vor 40 Jahren alles seinen Anfang nahm, wurde auch eine Olympische Distanz (1400 m Schwimmen - 38 km Radfahren - 10 km Laufen; mit 59 Startern) angeboten. Zudem absolvierten die Frauen in der Regionalliga NRW sowie die Landesliga Nord eine Sprintdistanz.

Nach den Ligastarts stürzten sich um 9:55 Uhr Ruth Kotte, Daniel Pohlmeyer und Michael Hegemann vom ETuS Rheine auf der Sprintdistanzstrecke in den mit über 24° warmen und idyllisch gelegenen Natursee des Freibades. Aufgrund der Wassertemperatur galt ein
Neoprenanzug-Verbot, was von den nicht so starken Schwimmern nur ungern in Kauf genommen wurde. Nach 14:06min stieg Daniel Pohlmeyer als erster des Trios aufs Rad. Den Schwimmrückstand von über 1 min konnte Michael Hegemann im vereinsinternen Duell nach schnellem Wechsel auf seine Lieblingsdisziplin und ca. 6 Radkilometern ausgleichen und in Führung gehen, die er auch bis zum Ziel nicht mehr hergab.

Ruth Kotte, die das Schwimmen gar nicht mag, folgte den Teamkollegen mit nur ca. 1,5 min Rückstand auf den sehr schönen, zunächst „eckigen“ Radkurs, der in der 2. Hälfte mit schönen, schnell zu fahrenden Geradeauspassagen aufwartete. Auch sie konnte mit einer sehr guten
Radleistung viele Plätze gutmachen. Das Rad auf der zur Wechselzone umfunktionierten Liegewiese des Freibades abgestellt, ging es dann auf die zunächst noch schattige Laufstrecke. Nach einer kurzen Rampe im Wald ging es weiter durch ein Wohngebiet und anschließend über einen Wirtschaftsweg Richtung Sinningen. Am Wendepunkt der Strecke konnten die Athleten sich einen guten Überblick über die Verfolgersituation verschaffen. Auf der anderen Seeseite ging es dann wieder Richtung Ziel. Die Anwohner der Laufstrecke gaben wieder alles, um die Athleten anzufeuern und mit den bei den Sportlern sehr beliebten Gartensprengern abzukühlen.

Klaus Brinkmann, der sich wie seine Vereinskollegen auf eine Mitteldistanz in Dresden Ende Juli vorbereitet, ging über die olympische Distanz ins warme Nass, um auch für die im September anschließende Langdistanz in Almere NL gewappnet zu sein. Er hatte in jeder Disziplin 2 Runden zu drehen; beim Schwimmen war ein kleiner Landgang eingebaut. Er konnte für sich eine neue persönliche Bestzeit auf der olympischen Distanz in Saerbeck (auch wenn etwas verkürzt) verbuchen.

Die erreichten Zeiten im Überblick:
Olympische Distanz
Klaus Brinkmann: 2:24:12, Platz 32, 3. Platz AK M55

Saerbeck Classic / Sprint-Distanz
Michael Hegemann: 1:08:48, Platz 25, 3. Platz AK M55
Ruth Kotte: 1:14:46, Platz 58, 1. Platz AK W40
Daniel Pohlmeyer: 1:10:12, Platz 32, 5. Platz AK M35
 

24.06.2022

Triathlon Steinbeck

Zum 29. Mal richtete der Verein Grün-Weiß Steinbeck am Sonntag, den 19.06.2022
einen Triathlon Wettkampftag aus.

v. l.: Michael Hegemann, Britta Holthaus, Klaus Brinkmann und Frank Brügge

Auf dem Trainingsgelände, direkt am Kanal gelegen, wurden in verschiedenen Disziplinen auch Wettkämpfe auf Ober,-Verbands -u. Regionalligaebene ausgetragen.

Die Triathleten des ETuS Rheine teilten sich auf 2 Disziplinen auf. Bei der olympischen Distanz mussten 1500m Schwimmen, 40km Rad und 10km Laufen absolviert werden. Beim SteelMan waren es 1500m Schwimmen, 70km Rad und 21km Laufen. Geschwommen wurde im halbseitig gesperrten Mittellandkanal, in dem 21°C gemessen wurden. Weil die Sicht unter Wasser gegen Null ging, kam es gerade am Start zu einigen „Kollisionen“ und es dauerte, bis sich das Feld sortiert hatte. Die passierenden Schiffe sorgten für ein wenig Wellengang und von Bord kam auch schon mal ein anfeuernder Ruf.

Über die auf dem Rasenplatz befindliche Wechselzone ging es dann mit dem Rad auf eine circa 14 km lange Rundstrecke, die je nach Wettkampf mehrmals zu fahren war. Hoch zum Dickenberg ging es über eine gut zu befahrene Streckenführung. Bergab fuhren die Teilnehmer mit weit über 65km/h zum Kanal hinunter, um dann auf dem letzten schnellen Flachstück wieder zum Wettkampfgelände zu fahren. Der zwischendurch einsetzende leichte Regen macht die Radstrecke in den schnell zu durchfahrenden Kurven gefährlich. Bis auf einige wenige Stürze ging alles gut.

Die anschließende Laufstrecke führte parallel am Kanal über einen 5,2km Rundkurs, der ebenfalls mehrfach zu durchlaufen war. Die Steigungen an den Brücken, die jeweils zu überqueren waren, taten insbesondere bei den längeren Disziplinen richtig weh. Vom ETuS Rheine hatten sich Britta Holthaus und Klaus Brinkmann die SteelMan-Strecke vorgenommen. Ruth Kotte, Michael Hegemann und Frank Brügge hatten sich für die olympische Distanz angemeldet. Britta Holthaus finishte den SteelMan mit 04:50:54. Klaus Brinkmann konnte das interne Kopf an Kopf-Rennen auf der Laufstrecke für sich entscheiden und kam mit einer Zeit von 04:48:49 ins Ziel. Ruth Kotte hatte leider keinen guten Tag erwischt und musste wegen Atembeschwerden früh das Rennen beenden. Nach durchwachsener Schwimmleistung konnte Michael Hegemann seinen Wettkampf mit einer guten Rad- und Laufleistung mit einer Zeit von 02:43:23 auf einen guten Platz im Mittelfeld beenden. Frank „Bernie“ Brügge folgte ihm mit 02:55:46.

Das Event war bestens organisiert und die Teilnehmer wurden an der Strecke und im Zielbereich gut versorgt. Nach dem Wettkampf wurden bei einem wohlverdienten Getränk und Obst in der Wechselzone die gemachten Erfahrungen ausgetauscht und auf den persönlichen Erfolg angestoßen.

18.06.2022

Laufsportler des ETuS Rheine mal ganz anders sportlich aktiv

Nach zweijähriger Corona-Pause fand die beliebte alljährlich stattfindende Radtour der ETuS LaufsportlerInnen wieder statt.

Die Gruppe der ETuS-Sportler kurz vor dem Start.

Die 2-tägige Fahrt ins „Blaue“ führte insgesamt 23 ETuS-LäuferInnen bei hervorragendem Wetter über Gellendorf, Elte, Sinningen und Saerbeck nach Ibbenbüren zum Hotel. Ganz nach Sportlerart erfrischte man sich nach rund 50 Radkilometern kurz und trat dann zum Swingolfen an. Diese Golfsportvariante mit vereinfachtem Regelwerk war ein großer Spaß und für einige eine ganz neue Sportart. Hierbei wurden beachtliche Leistungen erzielt und oft die fehlgeschlagenen Bälle im Grün gesucht. In geselliger Runde ging es auch am Abend noch sportlich weiter mit Boule, Frisbee und Shuffleboard, hierbei muss auf einer Tischholzbahn eine kleine runde Scheibe in möglichst hohe Punktfelder geschoben werden.

Am nächsten Tag führte der Rückweg mit einigen „Boxenstopps“ über Hopsten, Schapen und Spelle zur Gaststätte am Delsen. Hier endete die sportliche Radtour bei einem letzten Getränk in dem wunderschönen Biergarten. Alle TeilnehmerInnen bedankten sich bei den diesjährigen OrganisatorInnen für dieses gelungene Event. Die Organisatoren für die Radtour im nächsten Jahr waren schnell gefunden und so freuen sich die LaufsportlerInnen bereits auf die Fahrt in 2023.

03.06.2022

Laufsportler des ETuS Rheine mit sichtlich viel Spaß beim 7. Sommerlauf der LG Rheine-Elte unterwegs.

Teilnehmer des ETuS Rheine kurz vor dem Start des 5 km Laufes

Am Freitag, den 03.06.2022, trafen sich die LaufsportlerInnen vom ETuS Rheine, um auf Ihrer "Heimstrecke" im Bentlager Wald an einem tollen Laufevent teilzunehmen.

Die WalkerInnen, die FreizeitläuferInnen und auch die Marathonis ließen es sich nicht nehmen, Ihren Nachbarverein, die LG Rheine-Elte, mit zahlreichen SportlerInnen zu unterstützen.

Auch einige TeilnehmerInnen des am Vortag beendeten Anfängerlaufkurses wagten sich bereits an die 5 km lange Strecke und waren persönlich erfolgreich.

Alle LäuferInnen kamen glücklich und zufrieden im Zielbereich am Delsen an.

Der endlich wieder stattfindende Rheiner Sommerlauf hat sich wieder einmal als spannende und hervorragend organisierte Veranstaltung erwiesen und ist mittlerweile fest beim ETuS etabliert.

Die Ergebnisse der TeilnehmerInnen sind unter https://my.raceresult.com/194024/results zu finden.
 

26.05.2022

Riesenbecker Six-Days 2022

Ein Laufsportereignis der besonderen Art

Hinten, v. l.: Michael Dirks, Wilfried Kwiatkowski, Hartmut Gottensträter, Klaus Brinkmann und Ludger Veerkamp. Vorne, v. l.: Thomas und Regina von der Straten, Torsten Brockmann

Vom 21. – 26. Mai startete einer der intensivsten und aufregendsten Laufveranstaltungen der Region. Die Riesenbecker Six-Days.

Corona-bedingt wurde diese Veranstaltung 2020 abgesagt und auf 2021 verlegt. Nach einer erneuten Absage 2021 konnte diese Traditionsveranstaltung in diesem Jahr endlich stattfinden.

Entsprechend groß war die Vorfreude, aber dieAnforderungen an die Teilnehmer sind immens. 120 Kilometer verteilt auf 6 Etappen ohne Pausentag müssen in den Höhen des Teutoburger Waldes zurückgelegt werden. Dafür bedarf es neben einer intensiven Vorbereitung, sich jeden Tag neu zu motivieren, seinen Rhythmus zu finden und das Etappenziel nicht gänzlich entkräftet zu erreichen.

Acht Läufer des ETuS Rheine stellten sich diesen Herausforderungen. Ausrichter ist der SV Teuto Riesenbeck unter der Leitung von Michael Brinkmann. Diese großartig organisierte Veranstaltung findet alle zwei Jahre statt und ist nur durch eine Vielzahl an ehrenamtlichen Helfern möglich. Als Streckenposten, an den Getränkeständen, beim Kleiderbeuteltransport oder beim täglichen Auf- und Abbau des Start- und Zielbereiches werden organisatorische Höchstleistungen vollbracht. Dieser unglaublich professionelle Support erleichtert den Laufsportlern jeden Tag auf ein Neues das Ziel zu erreichen. Die
Etappenlängen variieren zwischen 18 und 23 Kilometer, wobei gerade die
letzten beiden Streckenabschnitte die größte Etappenlänge aufweisen.
Besonders zu erwähnen ist die zweite Etappe von Ibbenbüren nach Tecklenburg, die gerne als Königsetappe dieser Veranstaltung bezeichnet wird. Bei angenehmen Temperaturen verlief die Strecke über diverse intensive
Steigungen bis in den historischen Ortskern von Tecklenburg und endete mit
einer grandiosen Zielankunft.

Auch die fünfte Etappe erwies sich als anspruchsvoll. Auf schattigen Waldpassagen im Auf- und Abstieg waren eine hohe Trittsicherheit und Koordinationsvermögen gefragt. Diese Herausforderungen wurden von den ETuS-Läufern mit Bravour gemeistert, so dass alle verletzungsfrei und zufrieden den letzten begeisternden Zieleinlauf in Riesenbeck erreichten.

Als erster Läufer des Teams erreichte Gastläufer Torsten Brockmann das Ziel bereits nach 10:45:56 Stunden. Wilfried Kwiatkowski folgte ihm mit Abstand und lief nach 11:12:12 Stunden über die Ziellinie. Klaus Brinkmann konnte aus privaten Gründen leider am Abschlusstag nicht antreten und begann daher die Laufserie bereits 1 Tag vor dem offiziellen Start. Er beendete seine Six-Days nach 11:48:43. Hartmut Gottensträter, der zum 1. Mal an dieser Veranstaltung teilgenommen hat, lief nach 12:13:18 Stunden über die Ziellinie.

Ludger Veerkamp und Michael Dirks beendeten die Veranstaltung fast zeitgleich. Sie lieferten sich ein spannendes Rennen, dass Ludger Veerkamp nach 120 km mit nur 1 SekundeVorsprung in 12:37:55 Stunden für sich entscheiden konnte. Thomas von der Straten zeigte, dass ein Wechsel der Altersklasse nicht automatischlangsamere Zeiten mit sich bringt. Er beendete die Six-Days nach 13:01:52 Stunden und war damit 30 Minuten schneller als 2018. Für Regina von der Straten waren es die 2. Six-Days. Entsprechend respektvoll ging sie die Strecke sehr gleichmäßig an und spielte von Tag zu Tag ihre Routine aus. Sie beendete die Six-Days nach 13:27:02 Stunden.

14.05.2022

ETuS Nordic Walkerinnen auf sportlicher Erlebnisreise in der Hauptstadt

Freude, Freude, Freude stand über allen Dingen beim Frauenlauf Berlin 2022.

Unter dem Motto „Von starken Frauen für starke Frauen“ gingen am 14. Mai 2022
etwa 10000 Teilnehmerinnen in Berlin für den guten Zweck an den Start. Zwei lange Jahre mussten die Starterinnen aus Rheine auf dieses Event warten. Erlebt haben die Nordic Walkerinnen dann allerdings einen sportlichen Wohlfühltag der Extraklasse.


Gewalkt und gelaufen wurde in und um den Berliner Tiergarten. Zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule standen Spaß an Bewegung und dabei etwas Gutes tun im Vordergrund. Je nach persönlichem Gusto, betrug die Streckenlänge 5km oder 10 km. Neben dem sportlichen Highlight gönnten sich die ETuS-lerinnen ein gut gefülltes Rahmenprogramm, mit faszinierenden Eindrücken. Der Besuch im KaDeWe, die Gedächniskirche , die Museumsinsel oder der nächtliche Streifzug über den Kurfürstendamm, zählten ebenso dazu, wie der Besuch des Revuetheaters Friederichstadtpalast.


Nach 3 Tagen Berlin hieß es dann am Sonntag Kofferpacken. Mit etwas Wehmut im Gepäck und vielen schönen Momenten ging es dann von der Spree zurück an die Ems.

06.05.2022

Emsdettener Teekottenlauf 2022

Nach 2-jähriger Corona-Pause startete die LG Emsdetten am 6. Mai die bereits 33. Auflage der beliebten Laufveranstaltung am Teekotten und erreichte mit 1115 Teilnehmern eine sehr gute Beteiligung.

Vorne, (v. l.), Maria Hilmes, Regina von der Straten, Britta Holthaus, Ruth Kotte, Michael Hegemann und Frank Brügge. Hinten, (v. l.), Matthias Deitmer, Thomas von der Straten, Andreas Reiners, Heribert Bonke, Klaus Brinkmann und Hartmut Gottensträter. Es fehlt: Wilfried Kwiatkowski

Die Strecke verläuft als Landschaftslauf, gänzlich flach, am Rand des Emsdettener Venns. Der Start- und Zielbereich liegt im Stadion und sorgt so für eine besonders
zuschauerfreundliche Atmosphäre.

Bei optimalen Wetterbedingungen hatten sich 13 Sportler und Freunde des ETuS angemeldet und teilten sich auf die verschiedenen Distanzen auf. Maria Hilmes, Matthias Deitmer und Heribert Bonke entschieden sich für die 10-Kilometer-Distanz. Heribert Bonke überquerte als erster Läufer des Teams nach 51:07 min die Ziellinie. Ihm folgte Maria Hilmes, die mit 55:33 den 1. Platz in der AK W50 belegte. Ihr folgte Matthias Deitmer mit 59:29 min. Der Rest des Teams hatte sich für dieHalbmarathon-Distanz entschieden, in der in diesem Jahr auch die
Kreismeisterschaften ausgetragen wurden.

Michael Hegemann kam bereits nach 1:40:21 ins Ziel und wurde mit dem Platz 2 KreisAK M55 belohnt. Frank Brügge begleitete das Team als Gastläufer und überquerte die Ziellinie nach 1:44:20. Wilfried Kwiatkowski folgte ihm in 1:48:35 und belegte den 8. Platz in der AK Senioren M55. Der Rest des Teams ging den Wettkampf etwas ruhiger an.

Ruth Kotte erreichte nach 1:55:36 den 2. Platz in der KreisAK W45. Klaus
Brinkmann überquerte die Ziellinie nach 1:55:39 und belegte damit Platz 5 in
der KreisAK M55. Kurz danach kam Hartmut Gottensträter mit 1:58:49 ins Ziel
und belegte damit Platz 6 in der KreisAK M55. Britta Holthaus erreichte nach
2:00:33 den 3. Platz in der KreisAK W45. Andreas Reiners belegte in 2:01:34
den 3. Platz in der KreisAK M60. Nur einen Wimpernschlag danach kam Thomas
von der Straten mit 2:01:36 als KreisAK 4. M60 ins Ziel. Regina von der
Straten erreichte in 2:04:35 den 4. Platz in der KreisAK W55.

Mit diesen Ergebnissen haben alle teilnehmenden Sportler ihre gute Trainingsverfassung unter Beweis gestellt.

02.04.2022

ETuS Nordic Walker unterwegs durch die Grafschaft

Mit der Idee von „Damals“ hinein ins „Hier und Heute“

Am Samstag, den 02. April 2022 fand endlich, nach mehr als zwei Jahren pandemiebedingter Zwangspause, ein vereinsinternes Nordic Walking Event statt.

Mit einem großartigen Teilnehmerfeld, machten sich die Trainerinnen auf unterschiedlich langen Strecken auf den Weg von Rheine nach Bad Bentheim. Zur Wahl standen drei Etappen. Der 21,5 km lange Halbmarathon, eine ca. 13 km lange Mittelstrecke und eine Kurzstrecke mit 5 km. Start dieser landschaftlichen Traumroute war am Stadion Uhlenhook. Vorbei an den Haddorfer Seen führte der Weg zum Wanderparkplatz „Steider Heck“. Hier gab es eine erste leckere Stärkung mit Getränken, frischem Obst und „frischen Walkern“. Weiter ging es über den bekannten „Töddenweg“ durch das Samerrott nach Schüttorf. Nach Boxenstop am dortigen Freibad, ging es auf die 5 km lange Schlussetappe.

Durch den wunderschönen Bentheimer Kurpark erreichten die Teilnehmer das Ziel, die Bentheimer Therme. Hier sollten noch einmal ALLE verwöhnt werden. Mit selbstgebackenem Kuchen und frischem heißen Kaffee fand dieses Event einen genussvollen Abschluss.

Ein gelungener Jahresauftakt 2022, so das Fazit des vierköpfigen Trainerinnenteams, die hoffnungsvoll auf die nächsten Ereignisse blicken. Der „Berliner Avon Frauenlauf“ im Mai, oder der Osnabrücker Zoolauf im Juni könnten hier die nächsten Highlights werden.

28.03.2022

15. AOK Firmenlauf - 02.09.2022

Laufen bzw. Walken für das Betriebsklima

Auch mit dem 15. AOK-Firmenlauf in Rheine möchten wir die Freude an der Bewegung und den Teamgedanken verknüpfen. Es geht nicht um Zeit und Leistung, sondern vielmehr um das gemeinsame Aktivwerden. Spaß, Gesundheit und Gemeinschaftsgefühl stehen im Mittelpunkt. Schließlich kommen gerade bei beruflich engagierten Menschen sportliche Betätigung und die damit verbundenen Vorteile häufig viel zu kurz.

Der AOK-Firmenlauf will einen Beitrag dazu leisten, Arbeit und Sport miteinander zu verbinden. Während man sich tagein und tagaus im Unternehmen für das Erreichen unterschiedlichster und vielfach hochgesteckter Ziele einsetzt, kann man den AOK-Firmenlauf recht gelassen angehen. Es geht zwar auch um das gemeinsame Erreichen eines Zieles, aber ohne Zahlen- oder Zeitdruck. Nur das Ankommen zählt. Deshalb ist die Lauf-/Walkdistanz mit zirka 5,5 km bewusst so gewählt, dass auch weniger trainierte Läufer/innen und Walker/innen ohne Schwierigkeiten am Ziel ankommen. Pausieren oder auch einfach Abbrechen ist natürlich jederzeit möglich.
 

Laufen liegt voll im Trend und steht für bewusstes und positives Lebensgefühl.  Mit Laufen verbindet man Zeitgeist, Gesundheit und Vitalität. Daher nimmt die Laufbewegung auch immer neue Formen an. So finden Firmenläufe mittlerweile in immer mehr Ländern und auch deutschlandweit immer größeren Anklang. Der 14. AOK-Firmenlauf in 2019 in Rheine mit über 2.000 Teilnehmern und Teilnehmerinnen ermutigt uns, auch in diesem Jahr fürs Betriebsklima zu laufen.


Also: Motivieren auch Sie möglichst viele Mitarbeiter/innen bzw. Arbeitskolleginnen und -kollegen zur Teilnahme und melden Sie sich an.

Für die Teilnahme am Firmenlauf anmelden und Teilnehmerzahl eintragen hier.

Weitere Infos zum Lauf hier.

15.03.2022

Neue Laufkurse beim ETuS Rheine

Entdecken Sie den Spaß am Laufen! Es stärkt das Herz-/Kreislaufsystem und die Immunabwehr, regt den Fettstoffwechsel an und fördert auch die Gehirndurchblutung.

Ab dem 30.03.2022 bieten die Laufsportler des ETuS Rheine wieder Kurse für Laufanfänger unter der Leitung der erfahrenen Lauftrainer Yvonne Kretschmer und Helmut Poggemann und dem Abteilungsleiter der Laufsportler Frank Meyer an.

Ziel der Laufkurses ist es, Ausdauer und Kondition durch sinnvoll aufbauendes Training zu steigern. Gelaufen wird im „Wohlfühltempo“ mit kurzen Gehpausen, die nach und nach mit fortschreitender Fitness reduziert werden. Am Ende des Kurses werden die Teilnehmer in der Lage sein, 5 km ohne Pause laufen zu können. Dies kann beim Sommerlauf der LG Rheine-Elte, der vorauss. am 03.06.2022 stattfinden soll, im Bentlager Wald unter Beweis gestellt werden. Für den Kurs wird eine Gebühr von 40,00 Euro erhoben - ETuS Mitglieder zahlen 25,00 Euro.

Wiedereinsteiger sind zu Kurs 1 ebenfalls herzlich willkommen. Sie werden von den Übungsleitern der Freizeitläufer entsprechend Ihrem aktuellen Leistungsstand betreut.

  • Kurs 1 beginnt am Do., 31.03.2022:Die Teilnehmer treffen sich Dienstags und Donnerstags um 18:30 Uhr am Parkplatz Zoo in Rheine mit Helmut Poggemann und Frank Meyer. Maximale Teilnehmerzahl 20 Personen. Jede Trainingseinheit dauert ca. 60 Minuten.

 

  • Kurs 2 beginnt am Mi., 30.03.2022:Die Teilnehmer treffen sich Mittwochs um 09:30 und Sonntags um 10:30 Uhr am Parkplatz Zoo in Rheine mit Yvonne Kretschmer. Maximale Teilnehmerzahl 10 Personen. Jede Trainingseinheit dauert ca. 60 Minuten.

 

Infos in der ETuS Geschäftsstelle unter: Tel. 05971 / 12053 und auf der Homepage www.etus-rheine.de

Schriftliche Anmeldungen zu den beiden ca. 9-wöchigen Kursen bitte mit der Angabe der Kurs-Nr. und Ihren Kontaktdaten an: etus.rheine@t-online.de

Wir freuen uns auf Euch !

Yvonne Kretschmer, Helmut Poggemann, Frank Meyer und die Übungsleiter der Freizeitläufer

14.03.2022

„IRONMAN 70.3 in Dresden“

Ein IRONMAN 70.3-Rennen besteht aus 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen.

Die Corona-Pandemie hat den Wettkampf-Kalender in den letzten Jahren ordentlich durcheinandergebracht. Die Freude auf einen Wettkampf und die damit verbundene Vorbereitung konnte uns Corona aber nicht nehmen. So ist bei den Teilnehmern des Triathlon-Teams der Wunsch nach einem gemeinsamen Event entstanden. Beim Studium der geplanten Termine fiel die Wahl auf Dresden. Viele Triathleten haben sich für den IRONMAN 70.3 angemeldet. Aber was bedeutet eigentlich IM 70.3?

Ein IRONMAN 70.3-Rennen besteht aus 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen. Der Name leitet sich aus der Summe der Einzeldistanzen ab, die 70,3 Meilen beträgt. Der IRONMAN 70.3 Dresden wird durch seine Routenführung ganz individuelle Etappen für die Athletinnen und Athleten bereithalten. Er beginnt mit dem Schwimmen im Becken des historischen Dresdner Alberthafens, einem Staugewässer der Elbe. Weiter geht es mit dem Rad von Dresden über Meißen bis kurz vor Riesa und zurück – eine Tour mit hügeligen Abschnitten und schnellen flachen Etappen auf Bundes- bzw. Landstraßen und dem Elberadweg. Die Laufstrecke in Dresden wird in drei Runden absolviert und führt vorbei an den bekannten Sehenswürdigkeiten wie Brühlsche Terrasse, Zwinger und Schlossplatz mit Semperoper.

Der Wettkampf findet am 31.07.2022 statt. Um sich intensiv auf diese Distanz vorzubereiten, ist ein langfristiges Training notwendig. Das TriTeam hat daher bereits im November mit dem Schwimmtraining begonnen. Neben regelmäßigen Terminen in den Hallenbädern der Umgebung konnten wir auch eine Schwimmtrainerin gewinnen, die neben einer Trainings-Struktur auch Schwimmtechnik vermitteln konnte und beim Training Tipps sowie individuelle Korrekturen ansprach.

Mit den steigenden Temperaturen werden wir im April auch wieder auf das Rennrad steigen, um auch hier an der Ausdauer zu arbeiten. Hier steht der Spaß am Radfahren im Vordergrund. Es findet sich immer die Gelegenheit, schnelle Passagen einzubauen. Im Vordergrund steht hier aber das gemeinsame Fahren in der Gruppe. Interessierte Sportler, die gerne bei Radausfahrten mit dem Rennrad dabei sein wollen, sind gerne eingeladen, uns zu begleiten.

 

07.11.2021

„Steinhart 500“ - Bagno-Buchenberg-Marathon

Am 07.11.2021 fand die 10. Auflage des Steinfurt-Crossmarathons „Steinhart 500“ mit fast 900 Läuferinnen und Läufern statt.

Die Teilnehmer des ETuS Rheine bei der 10. Auflage des Steinfurt-Crossmarathons „Steinhart 500“

Neben den sportlichen Aspekten steht das Erreichen einer möglichst großen Klimaneutralität im Fokus der Organisatoren. Auch die Gesundheit der Teilnehmer war in diesem Jahr besonders wichtig. Corona-bedingt wurde der Lauf als 2G-Veranstaltung durchgeführt und intensiv kontrolliert. Die Teilnahme des ETuS an dieser Veranstaltung hat eine lange Tradition. Die Trainingsvorbereitung der
letzten Wochen fand daher am Waldhügel statt, so dass sich die Teilnehmer
gut auf die Anstiege der Wettkampfstrecke vorbereiten konnten. Der
Streckenverlauf führte größtenteils durch die Waldbereiche am Bagno und
hinauf zum Buchenberg. 13 ETuS-Läufer fanden sich in Steinfurt ein. Die
meisten hatten sich für die 14-Kilometer-Strecke entschieden. Die
Wetterbedingungen waren in diesem Jahr ideal. Michael Havers lief mit
deutlichem Abstand vor seinen Teamkollegen nach 1:12:51 h als erster
ETuS-Läufer durchs Ziel. Ruth Kotte überquerte nach 1:16:41 h die Ziellinie.
Die weiteren Läufer kamen kurz nacheinander ins Ziel. Andreas Reiners
benötigte 1:20:06 h, dicht gefolgt von Ludger Veerkamp, der für die
Strecke1:20:32 h benötigte. Christoph Kotte beendete den Wettkampf nach
1:21:01 h. Ihm folgten Regina von der Straten in 1:21:43 h und Maria Hilmes,
die für die Strecke 1:22:49 h benötigte. Matthias Deitmer beendete den
Wettkampf nach 1:27:24 h. 3 Läufer nahmen die Distanz von 28km unter die
Laufschuhe. Jürgen Mersch kam als erster des Trios nach 2:31:13 h ins Ziel.
Ihm folgte Wilfried Kwiatkowski, der 2:39:47 h für die Strecke benötigte.
Dauergastläufer Torsten Brockmann benötigte 2:50:09 h für die Strecke. Klaus
Brinkmann nahm zum Abschluss der diesjährigen Wettkampfsaison die
Marathon-Distanz in Angriff und krönte so seine 10. Teilnahme beim Steinhart
500 mit einer Zeit von 4:24:13 h. Begleitet wurde er von Britta Holthaus,
die ihren ersten Marathon nach 4:43:43 h beendete. Auch nach der 10. Auflage
des „Steinhart 500“ Bagno-Buchenberg-Marathons ergibt sich für die
Beteiligten ein durchweg positives Fazit. Es ist den Veranstaltern zu
wünschen, dass über regionale Grenzen hinaus die Popularität dieser
Laufveranstaltung weiter zunimmt.

12.09.2021

Münster Marathon 2021

Das ETuS-Team beim sportlichen Sonntagsausflug

Teilnehmer des ETuS Rheine beim Münster Marathon
2021

Der diesjährige Münster Marathon erwies sich nach der Corona-Pause als gutes
Pflaster für die Laufabteilung des ETuS Rheine. Mit 12 Laufsportlern zeigte
der Verein eine gute Beteiligung. In diesem Jahr traten 2 Staffeln mit 8
Läufer sowie 4 Marathonläufer an, um die 42,195 Kilometer zu absolvieren und
genossen die besondere Atmosphäre dieser sportlichen Großveranstaltung. Sehr
lauffreundliche Temperaturen und eine abwechslungsreiche Strecke ließen bei
allen Beteiligten gute Laune aufkommen. Die Marathonläufer haben sich in
diesem Jahr, so gut es in der Pandemie ging, auf den Marathon vorbereitet.
Wilfried Kwiatkowski, der in diesem Jahr seine 10. Teilnahme beim
Münster-Marathon feiern konnte, spielte seine ganze Lauferfahrung aus, lief
ein sehr konstantes Rennen und erreichte als erster ETuS-Läufer in 4:16:56
das Ziel am Prinzipalmarkt. Jürgen Mersch nutzte dem Münster-Marathon als
Trainingslauf für seine weiteren Laufziele und freute sich im Ziel über die
Zeit von 4:21:17. Jürgen Koops und Michael Dirks konnten beide von ihrer
langjährigen Erfahrung profitieren und liefen ein lockeres Rennen. Jürgen
Koops beendete den Wettkampf nach 4:26:49. Nur knapp dahinter kam Michael
Dirks nach 4:27:47 ins Ziel. Die Teilnahme am Staffelmarathon hat
mittlerweile Tradition und wird gerne als vereinsinterne Challenge genutzt.
So ergab sich auch in diesem Jahr wieder ein spannender Rennverlauf bei dem
die Staffel ETuS 1 in der Zeit von 4:05:49 h die Nase vorne hatte. Als
Mixed-Staffel liefen sie in der Besetzung Waldemar Bensch, Ludger Veerkamp,
Kathrin Jobstfinke und Heike Schmitz mit einem deutlichen Abstand vor dem
Vereinskollegen ins Ziel. ETuS 2 gelangte mit Harald Bernink, Mathias
Deitmer, Vanessa Hensel und Christoph Kotte nach 4:11:31 h ins Ziel. Wie in
jedem Jahr stand der Spaß am Laufen und die Freude über die Teilnahme nach
der langen Corona-Pause bei allen Teilnehmern im Vordergrund.

03.09.2021

Riesenbecker Triathlon 2021

Klaus Brinkmann, Ruth Kotte und Michael Hegemann (von
links)

38. Riesenbecker Triathlon 2021

Am letzten Wochenende im August fand der 38. Riesenbecker Triathlon am Torfmoorsee
statt. Neben den Wettbewerben zur NRW- und Regionalliga fanden auch ein
Jugendtriathlon sowie eine Sprintdistanz statt. Unter den 119 Startern der
Sprintdistanz stellten sich auch 3 Triathleten des ETuS Tri-Team dieser
Herausforderung und gingen bei wechselhaften und kühlen Wetterbedingungen an
den Start. Corona macht es nötig, dass der Wettkampf in diesem Jahr etwas
anders gestaltet werden musste. Um die Abstandsbedingungen einzuhalten,
erfolgte der Start zum Schwimmen einzeln und mit kurzen Pausen. Dadurch
konnten die Athleten ihren Wettkampf ruhig beginnen, da die sonst übliche
Wasserschlacht entfiel. Nach dem Schwimmen ging es auf die Radstrecke, die
aufgrund der Witterung nass war und dadurch von den Fahrern starke
Konzentration abverlangt. Gerade im Bereich der beiden 90-Grad Kurven
mussten die Teilnehmer ihre Geschwindigkeit stark reduzieren, um nicht ins
Rutschen zu kommen. Auf der Laufstrecke, die direkt um den See führte,
konnten die Teilnehmer noch einmal richtig aufdrehen. Leider war der
Zieleinlauf nicht, wie sonst üblich, mit Zuschauern gefüllt. Aufgrund der
Pandemie hatte der Veranstalter in diesem Jahr Zuschauer von der
Veranstaltung ausgeschlossen. Ruth Kotte konnte bei ihrem ersten
Triathlon-Wettkampf überzeugen. Das Training der letzten Monate hatte sich
gelohnt. Mit ihrer Zeit von 1:05:17 beendete sie den Wettkampf auf Platz 2
ihrer AK W45. Routiniert spielten ihre Teamkollegen die 3 Disziplinen ab.
Michael Hegemann beendete das Rennen nach 59:04 und belegte damit Platz 4 in
der AK M50. Klaus Brinkmann folgte ihn nur 1 Minute später und kam mit
1:00:10 auf den 8. Platz in AK M50.

19.03.2021

ETuS Laufsport- und Triathlonabteilung präsentieren sich im neuen Outfit

Ein langer Weg war’s bis zur endgültigen Bereitstellung des neuen Outfits. Aber jetzt erstrahlen die Mitglieder der Laufsport- und Triathlonabteilung des ETuS Rheine im neuen Glanz.

Dem einen oder anderen ist das neue Design vielleicht schon einmal im Bentlager Wald, im wahrsten Sinne des Wortes, „über den Weg gelaufen“. Vom Singlet über T-Shirt, Longsleeve und Laufjacke bis hin zum Triathlonanzug trainieren die Mitglieder der Lauf- und Triathlonabteilung ab sofort im neuen Design. Selbstverständlich jedes Mitglied derzeit coronakonform für sich allein oder höchstens zu zweit.

Für den Ansturm auf das neue Outfit sind nicht nur die Anfragen der neu gewonnenen Läufer*innen verantwortlich, auch die „alten Hasen“ haben das großzügige Sponsoring-Angebot der LVM Agentur Beckmann & Mönnig dankend in Anspruch genommen.

Auf der Suche nach qualitativ hochwertiger Vereinsbekleidung und dem Wunsch nach einheitlicher Außendarstellung wurden in Kooperation mit Thomas Altehülsing vom Laufzentrum Rheine verschiedenste Designvorschläge diskutiert. Eine weitere Herausforderung bei der Auswahl bestand in dem Wunsch der Übungsleiter*innen einen Anbieter zu finden, über den noch in Zukunft dieselbe Bekleidung nachbestellt werden kann. Das führte in der Vergangenheit immer wieder zu Problemen und so war bislang eine einheitliche Außendarstellung bei Wettkämpfen fast nicht möglich.

Durch die Bestellabwicklung über das Laufzentrum Rheine hat die Laufsport- und Triathlonabteilung des ETuS sich ebenfalls für die Aktion „Rheine bringt’s – Support your local dealer“ stark gemacht und ist dem Aufruf „Bestellen bei Freunden“ gern nachgekommen.

Nun hoffen natürlich alle Mitglieder, dass das neue Outfit bald endlich bei einem Wettkampf oder zumindest beim gemeinsamen Training zum Einsatz und damit zur Geltung kommt.

An dieser Stelle können wir, coronabedingt, leider nur eine Fotocollage einzelner Läufer*innen im neuen Outfit zeigen. Ein gemeinsames Foto mit allen Beteiligten wird auf jeden Fall folgen, sobald gemeinschaftliches Laufen in der Öffentlichkeit wieder möglich ist.

01.01.2021

Hallen-Echo im Gespräch mit ETuS-Abteilungsleiter Frank Meyer

Eigentlich war Laufen nie mein Ding - In loser Reihenfolge stellt das Hallen-Echo die ETuS-Abteilungsleiter vor. Nachfolgend beantwortet Frank Meyer Fragen zum Laufsport, seiner Motivation und der Abteilung Laufen.

Frank Meyer, leidenschaftlicher Läufer, gehört seit 2005 zum ETuS.

Frank Meyer ist Abteilungsleiter Laufsport. Es ist mittlerweile die zweitgrößte Abteilung beim ETuS. Anfängerkurse sorgen immer wieder für Nachwuchs. Das Hallen-Echo hat sich mit Frank unterhalten und möchte gerne wissen: Was ist dran, an diesem Sport?! Was finden alle nur so toll am Laufen?

„Wenn’s erst mal läuft, macht es ja Spaß, aber das Aufraffen fällt mir so schwer!“

Diese und ähnliche Aussagen wirst du kennen. Du selber hast dich schon vor langer Zeit aufgerafft.

 

Hallen-Echo: Wie lange gehörst du schon zu den aktiven Läufern?

 

Frank Meyer: 2005 bin ich, nach einem kurzen Intemezzo bei der LG Rheine-Elte, als Laufsportler zum ETuS Rheine gestoßen. Eigentlich war Laufen nie mein Ding. Als langjähriger Kreisligafußballer bei Cheruskia Laggenbeck und Amisia Rheine war es eher eine ungeliebte Notwendigkeit, um konditionell mithalten zu können. Unter den Übungsleitern Theo Winter und Helmut Poggemann bin ich sehr schnell auf den Geschmack gekommen und habe es genossen, auf immer wieder unterschiedlichen Strecken den Bentlager Wald und weitere landschaftlich sehr schöne Ecken in und um Rheine kennenzulernen.

 

Hallen-Echo: Warum bist du mit dem Laufen angefangen? Was war damals deine Motivation?

 

Frank Meyer: Die immer häufiger auftretenden Wehwehchen vom Fußballspielen haben mich ebenso zum Laufen gebracht wie die „nette“ Truppe an Mitläufern die ich beim ETuS vorgefunden habe. Motiviert hat mich dann letztendlich auch der Reiz zur Teilnahme an Volksläufen sowohl über die Kurzdistanzen als auch die Langstrecken bis hin zum Marathon.

 

Hallen-Echo: Laufen ist für dich…

 

Frank-Meyer: Ein toller Sport, den man ohne große Ausstattung gut alleine und fast jederzeit ausüben kann. Außerdem, und das gefällt mir besonders daran, ist es natürlich auch sehr kommunikativ. Ich laufe besonders gerne in der Gruppe. Und die Gruppe hilft seinen inneren „Schweinehund“ besser überwinden zu können. 

 

Hallen-Echo: Viele Läufer berichten, dass das Laufen „süchtig“ macht. Siehst du das genauso?

 

Frank Meyer: Da stimme ich voll und ganz überein. Wenn ich tatsächlich mal eine Woche nicht gelaufen bin, was sehr selten vorkommt, bin ich nicht mehr zu ertragen und muss unbedingt laufen, um wieder zufriedener zu sein. Das bestätigt auch meine Familie :-)

 

Hallen-Echo: Die Bewegung an der frischen Luft ist sicherlich zu jeder Jahreszeit gut. Muss es aber unbedingt joggen sein? Wie bewertest du das Walken oder auch Nordic-Walken?

 

Frank Meyer: Nein, das muss bestimmt nicht nur joggen sein. Wer mag, findet auch beim Walken bzw. beim Nordic-Walken eine tolle Möglichkeit, sich zu bewegen. In dieser Sportart fand vor und zwischen unserer Corona-Auszeit gerade auch ein richtiger Boom in unserer Abteilung statt. Ich hatte das Gefühl fast wöchentlich neue Gesichter zu den Trainingszeiten dort zu sehen.

 

Hallen-Echo: Was war bislang deine größte Herausforderung?

 

Frank Meyer: Meine fünf Teilnahmen an den „Riesenbecker Sixdays“ waren schon eine sehr große Herausforderung. Bei diesen super organisierten und durchgeführten Veranstaltungen läuft man an sechs aufeinanderfolgenden Tagen in der Summe 140 km mit rund 500-600 Teilnehmern. Die Ettappen führen durch verschiedene Orte und über landschaftlich sehr schöne Strecken im Tecklenburger Land. Das hatte für mich einen besonderen Reiz, da ich dort aufgewachsen bin. Besonders am letzten Tag mit der längsten Teilstrecke war man dann auch froh und stolz, diese Herausforderung geschafft zu haben.

 

Hallen-Echo: Jetzt mal zu deiner Aufgabe als ETuS-Abteilungsleiter. Immer wieder startet ihr neue Anfängerkurse. Wie können wir uns einen solchen Kurs vorstellen?

 

Frank Meyer: Ziel des Laufkurses ist es, Ausdauer und Kondition durch sinnvoll aufbauendes Training zu steigern. Gelaufen wird im „Wohlfühltempo“ mit kurzen Gehpausen, die nach und nach mit fortschreitender Fitness reduziert werden. Am Ende des Kurses sollen die Teilnehmer in der Lage sein, 30 Minuten ohne Pause zu laufen! Beim letzten durchgeführten Kurs unter der Leitung der erfahrenen Lauftrainerin Monika Esselmann und mir wurde dieses in einem 10-wöchigen Kurs angestrebt. Dabei werden das Herz-/Kreislaufsystem und die Immunabwehr gestärkt, der Fettstoffwechsel angeregt und die Gehirndurchblutung gefördert. Die Begeisterung ist bei allen Wetterlagen schon getestet worden und hält erfolgreich an.

 

Hallen-Echo: Wie viele Anfänger werden anschließend dauerhaft zu Läufern, Walkern oder Nordic-Walkern?

 

Frank Meyer: Leider sind das häufig nur eine geringe Anzahl von Sportlern die im ETuS aktiv bleiben. Viele nutzen unser Angebot zum Kennenlernen und finden nachher aus beruflichen oder auch aus familieren Gründen keine Zeit, um weiterzumachen, wir hoffen aber, dass alle für sich individuelle Wege finden, um sportlich im Verein aktiv zu bleiben.

 

Hallen-Echo: Laufen, Walken, Nordic-Walken ist eins. Wie sieht es in deiner ETuS-Abteilung mit weiteren Aktivitäten aus? Wird auch mal gefeiert?

 

Frank Meyer: Ja, auch da sind wir sehr aktiv :-) Seit vielen Jahren findet eine Silvesterfeier unter den Läufern statt. Auch einige „Läuferpartys“ sind schon veranstaltet worden. Weitere Aktivitäten sind die jährlich durchgeführten zweitägigen Radtouren und die Erwanderung des Hermannsweges oder die Wanderung der Teilstrecken der Riesenbecker Sixdays. In diesem Jahr wurde dann mit wöchentlichen Radtouren in und um Rheine eine gern angenommene Alternative zum Hallensport (der auf Grund von Corona nicht mehr stattfinden konnte) ins Leben gerufen.

 

Hallen-Echo: Danke für das Gespräch. Gibt es noch einen aufmunternden und motivierenden Abschlusssatz von dir? Auf dass deine Abteilung weiter wächst!!

 

Frank Meyer: Ich persönlich finde folgendes Zitat für unsere Laufgruppe ganz treffend: "Wie langsam du auch läufst - du schlägst alle, die zu Hause bleiben!" Gerne möchte ich alle Interessierten hier einladen doch einfach mal an einigen Trainingseinheiten in unseren verschiedenen Abteilungen teilzunehmen. Nur so kann man diesen tollen Sport für sich entdecken und dabei auch noch die engagierten und motivierten Übungsleiter in unsere Abteilung kennenlernen. Bei diesen möchte ich mich an dieser Stelle vielmals für den tollen Einsatz und Ihre Kreativität bedanken!

 

Hallen-Echo: Was steht in Eurer Abteilung aktuell noch so an?

 

Frank Meyer: Seit einigen Jahren haben wir uns einen hohen Bekanntheitsgrad durch unsere Schwarz/Orangen-Laufsportshirt geschaffen. Durch einen Sponsor haben wir jetzt eine vollkommen neue und nur für uns geschaffene Kollektion an Laufkleidung finanzieren und bestellen können. Anfang 2021 werden wir uns – natürlich wieder in Schwarz/Orange – hiermit präsentieren können. Wir freuen uns bereits sehr darauf :-)