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Sportdeutschland-News

Die „Mutter der Kompanie“ setzt auf Teamgeist und positive Energie

Ist es schmeichelhaft oder vermessen, als „Mutter der Kompanie“ bezeichnet zu werden, wenn man gerade erst seinen 25. Geburtstag gefeiert hat? Lena Hentschel lacht fröhlich, als sie diese Frage gestellt bekommt, überhaupt lacht sie sehr oft fröhlich während des Gesprächs. Und dann gibt die Wasserspringerin vom Berliner TSC eine Antwort, die wunderbar zu ihrem Charakter passt, weil sie Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und Einschätzungsvermögen zusammenführt. „Ich nehme diese Rolle sehr gerne an, teile sie mir aber mit Elena Wassen. Wir bringen gern unsere Erfahrung ein, um unserem Team zu helfen, aber wir sehen uns deshalb nicht in hervorgehobener Position“, sagt die Berlinerin, die in dieser Woche mit dem Team des Deutschen Schwimm-Verbands (DSV) zur Europameisterschaft nach Paris (31. Juli bis 16. August) reist (Zeitplan und Ergebnisse hier).

Nach den Olympischen Spielen 2021 in Tokio, wo Lena Hentschel mit ihrer mittlerweile zurückgetretenen Synchronpartnerin Tina Punzel (30/Dresden) die Bronzemedaille vom Dreimeterbrett gewann und damit den größten Erfolg ihrer Karriere feierte, hatte es im deutschen Wasserspringen einen umfassenden Generationswechsel gegeben. Seitdem zählt Lena zu den Führungsfiguren in einem von der Altersstruktur sehr homogenen Team, was sie insbesondere am Olympiastützpunkt in ihrer Heimatstadt spürt. „Da kommen immer wieder junge Sportlerinnen und Sportler zu mir und fragen mich nach meinen Erfahrungen. Ich teile diese sehr gern, das macht mir großen Spaß“, sagt sie. Ihre wichtigste Rolle sehe sie darin, gute Laune zu verbreiten. „Ich komme auch morgens um 6 Uhr vor einem harten Trainingstag mit einem Lächeln im Gesicht zum Frühstück. Das lasse ich mir nicht nehmen!“

Als Fünfjährige begann sie mit ihrem Sport

Der Hang zu positiven Emotionen liegt darin begründet, dass die 155 Zentimeter große Spitzenathletin sehr viel Dankbarkeit dafür empfindet, ihr größtes Hobby zum Beruf gemacht zu haben. Als Fünfjährige war sie, „weil ich eine Wasserratte war und bei meiner Oma im Garten nie aus dem Schwimmbecken gekommen bin, bis ich blau vor Kälte war“, in der Schwimm- und Sprunghalle im Europapark (SSE) in Berlin angemeldet worden. Ihr Vater, der Gewichtheber war, trainierte in einer benachbarten Halle, die Tochter, die einer Familientradition folgend den ungewöhnlichen und in der Pandemie zu entsprechenden Nachfragen animierenden zweiten Vornamen Corona trägt, fand sofort Gefallen an ihrem Sport. „Ich hatte das Glück, am Olympiastützpunkt in Berlin direkt großartige Vorbilder wie Patrick Hausding und Nora Subschinski vor der Nase zu haben, von denen ich sehr viel lernen durfte“, sagt sie.

Lange sprang Lena von Brett und Turm gleichermaßen, bis im Alter von 13 Jahren festgestellt wurde, dass sie angeboren lockere Schultergelenke hat. „Daraufhin wurde entschieden, dass Turm nicht das Richtige für mich ist.“ Seitdem spezialisiert sie sich auf die Ein- und Dreimeterwettkämpfe, für die Maximalkraft wichtiger ist als Schnellkraft, um beim Absprung die notwendige Höhe zu erreichen. Das jedoch ist nur ein Teilelement eines jeden Sprunges, der sich aus vielen Einzelteilen zusammensetzt. „Für mich liegt die Faszination des Wasserspringens darin, dass man sehr viele Elemente innerhalb weniger Sekunden zu einem möglichst reibungslosen Ablauf komprimiert“, sagt sie. Dazu gelte es, im Training jeden Sprung wie einen Baukasten zu betrachten, ihn in seine Einzelteile zu zerlegen und diese zielgerichtet und unabhängig voneinander einzustudieren. Insbesondere die Eintauchphase steht dabei im Fokus. „Beim Fußball haben die Fans meist nicht die Spielzüge vor Augen, die zu einem Tor geführt haben, sondern das Tor selbst. Bei uns entspricht das der Eintauchphase, mit der man auch bei den Wertungsrichtern entscheidende Prozente gutmachen kann.“

Die „Mutter der Kompanie“ setzt auf Teamgeist und positive Energie

Ist es schmeichelhaft oder vermessen, als „Mutter der Kompanie“ bezeichnet zu werden, wenn man gerade erst seinen 25. Geburtstag gefeiert hat? Lena Hentschel lacht fröhlich, als sie diese Frage gestellt bekommt, überhaupt lacht sie sehr oft fröhlich während des Gesprächs. Und dann gibt die Wasserspringerin vom Berliner TSC eine Antwort, die wunderbar zu ihrem Charakter passt, weil sie Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und Einschätzungsvermögen zusammenführt. „Ich nehme diese Rolle sehr gerne an, teile sie mir aber mit Elena Wassen. Wir bringen gern unsere Erfahrung ein, um unserem Team zu helfen, aber wir sehen uns deshalb nicht in hervorgehobener Position“, sagt die Berlinerin, die in dieser Woche mit dem Team des Deutschen Schwimm-Verbands (DSV) zur Europameisterschaft nach Paris (31. Juli bis 16. August) reist (Zeitplan und Ergebnisse hier).

Nach den Olympischen Spielen 2021 in Tokio, wo Lena Hentschel mit ihrer mittlerweile zurückgetretenen Synchronpartnerin Tina Punzel (30/Dresden) die Bronzemedaille vom Dreimeterbrett gewann und damit den größten Erfolg ihrer Karriere feierte, hatte es im deutschen Wasserspringen einen umfassenden Generationswechsel gegeben. Seitdem zählt Lena zu den Führungsfiguren in einem von der Altersstruktur sehr homogenen Team, was sie insbesondere am Olympiastützpunkt in ihrer Heimatstadt spürt. „Da kommen immer wieder junge Sportlerinnen und Sportler zu mir und fragen mich nach meinen Erfahrungen. Ich teile diese sehr gern, das macht mir großen Spaß“, sagt sie. Ihre wichtigste Rolle sehe sie darin, gute Laune zu verbreiten. „Ich komme auch morgens um 6 Uhr vor einem harten Trainingstag mit einem Lächeln im Gesicht zum Frühstück. Das lasse ich mir nicht nehmen!“

Als Fünfjährige begann sie mit ihrem Sport

Der Hang zu positiven Emotionen liegt darin begründet, dass die 155 Zentimeter große Spitzenathletin sehr viel Dankbarkeit dafür empfindet, ihr größtes Hobby zum Beruf gemacht zu haben. Als Fünfjährige war sie, „weil ich eine Wasserratte war und bei meiner Oma im Garten nie aus dem Schwimmbecken gekommen bin, bis ich blau vor Kälte war“, in der Schwimm- und Sprunghalle im Europapark (SSE) in Berlin angemeldet worden. Ihr Vater, der Gewichtheber war, trainierte in einer benachbarten Halle, die Tochter, die einer Familientradition folgend den ungewöhnlichen und in der Pandemie zu entsprechenden Nachfragen animierenden zweiten Vornamen Corona trägt, fand sofort Gefallen an ihrem Sport. „Ich hatte das Glück, am Olympiastützpunkt in Berlin direkt großartige Vorbilder wie Patrick Hausding und Nora Subschinski vor der Nase zu haben, von denen ich sehr viel lernen durfte“, sagt sie.

Lange sprang Lena von Brett und Turm gleichermaßen, bis im Alter von 13 Jahren festgestellt wurde, dass sie angeboren lockere Schultergelenke hat. „Daraufhin wurde entschieden, dass Turm nicht das Richtige für mich ist.“ Seitdem spezialisiert sie sich auf die Ein- und Dreimeterwettkämpfe, für die Maximalkraft wichtiger ist als Schnellkraft, um beim Absprung die notwendige Höhe zu erreichen. Das jedoch ist nur ein Teilelement eines jeden Sprunges, der sich aus vielen Einzelteilen zusammensetzt. „Für mich liegt die Faszination des Wasserspringens darin, dass man sehr viele Elemente innerhalb weniger Sekunden zu einem möglichst reibungslosen Ablauf komprimiert“, sagt sie. Dazu gelte es, im Training jeden Sprung wie einen Baukasten zu betrachten, ihn in seine Einzelteile zu zerlegen und diese zielgerichtet und unabhängig voneinander einzustudieren. Insbesondere die Eintauchphase steht dabei im Fokus. „Beim Fußball haben die Fans meist nicht die Spielzüge vor Augen, die zu einem Tor geführt haben, sondern das Tor selbst. Bei uns entspricht das der Eintauchphase, mit der man auch bei den Wertungsrichtern entscheidende Prozente gutmachen kann.“

Team D Awards gehen an fünf Athlet*innen

Mit den Team D Awards würdigen der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und der Deutsche Behindertensportverband (DBS) Athlet*innen, die bei den Olympischen und Paralympischen Winterspielen Mailand Cortina 2026 nicht nur sportlich überzeugt, sondern die Menschen auch mit ihren Geschichten, ihrem Auftreten und ihrer Persönlichkeit begeistert haben.

Gewürdigt werden dabei insbesondere Momente, die über Medaillenerfolge hinaus bewegt, emotional berührt oder beeindruckt haben. In den Kategorien „Olympics“, „Paralympics“, „Rookie“ und „Legende“ hatten Fans die Wahl zwischen zuvor von DOSB und DBS nominierten Athlet*innen. Über die Gewinner*innen entschieden sie im öffentlichen Voting vom 6. bis 15. Juli auf der Website von Team D mit Tausenden abgegebenen Stimmen.

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