Sportdeutschland-News
250 Millionen Euro für Schwimmbäder: Förderprogramm zeigt enormen Sanierungsbedarf
Der DOSB begrüßt den Start des neuen Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“. Mit insgesamt 250 Millionen Euro aus dem Sondervermögen unterstützt der Bund die dringend notwendige Modernisierung kommunaler Hallen- und Freibäder in ganz Deutschland. Kommunen konnten bis zum 19. Juni ihre Interessenbekundungen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) einreichen, vergangene Woche veröffentlichte das BBSR erste Zahlen zu den eingereichten Projekten.
Das sind die Top 5 der Trendsportarten für den Sommer 2026
Der Sommer 2025 bringt frischen Schwung in die Sportlandschaft. Immer mehr Menschen suchen nicht nur nach Fitness und Action, sondern auch nach Gemeinschaft und Qualität - genau das bieten die rund 86.000 Sportvereine im Land mit innovativen und niedrigschwelligen Angeboten. Wir stellen fünf Trendsportarten vor, die diesen Sommer besonders gefragt sind und zunehmend auch im organisierten Sport und Vereinsleben ankommen.
1. Padel - Tennis trifft Squash
Padel hat sich längst von der urbanen Nischensportart zur festen Größe in vielen Sportvereinen entwickelt. Auf dem Mix-Court mit Wänden treffen Dynamik, Taktik und Spaß aufeinander. Das Spielfeld ist kleiner als beim Tennis und von Wänden - teils aus Glas, teils aus Gittern - umgeben, die in das Spielgeschehen einbezogen werden können. Dies führt zu schnellen, taktischen Spielzügen, die das Spiel spannend und dynamisch machen.
Padel zeichnet sich insbesondere durch seine Einfachheit aus: Die Grundtechniken sind leicht zu erlernen, so dass man schnell Fortschritte macht und Spaß am Spiel hat. Gleichzeitig wird die Kondition gefordert und die Auge-Hand-Koordination verbessert. Immer mehr Vereine bauen Padel-Plätze und bieten Schnupperkurse sowie regelmäßige Trainingsgruppen an - ideal für Einsteiger*innen und Fortgeschrittene.
https://www.tennis.de/spielen/weitere-sportarten/padel.html
2. Calisthenics - Krafttraining unter freiem Himmel
Viele Vereine setzen inzwischen auf Outdoor-Fitnessangebote wie Calisthenics. In dafür ausgestatteten Bewegungsparks oder Vereinsanlagen wird mit dem eigenen Körpergewicht trainiert - effektiv, funktionell und gemeinschaftlich. Die Nachfrage wächst, und so lassen sich derzeit über 1.000 Calisthenics-Parks im öffentlichen Raum verzeichnen.
Ob als Kursangebot oder freies Training: Calisthenics begeistert besonders junge Zielgruppen, verhilft sowie motiviert zu einem gesunden Lebensstil und eignet sich auch im Präventions- und Gesundheitssport.
3. Wingfoiling - schwerelos übers Wasser gleiten
Gerade Wassersportvereine und Segelclubs entdecken Wingfoiling als neue Disziplin für sich. Mit dem Foil unter dem Board und einem Wing in der Hand gleitet man scheinbar schwerelos über das Wasser. Viele Vereine bieten mittlerweile Einführungskurse oder spezielle Wing-Angebote für Jugendliche an - meist an Seen oder Küstenstandorten. Schon bei wenig Wind ab ungefähr 8 Knoten ist Wingen möglich.
Das Material ist reduziert, leicht und handlich, der Wing muss nur aufgepumpt werden. Zum „Wingen“ nimmt man einfach den sogenannten FreeWing in die Hand, und schon beschleunigt das Board unter den Füßen. Kein Rigg wie beim Windsurfen und keine Schnüre wie beim Kiten sind erforderlich.
„Ich maße mir nicht an, den deutschen Golfsport prägen zu wollen“
DOSB: Matti, die BMW Open sind für dich ein echtes Heimspiel. Was setzt diese Veranstaltung bei dir an zusätzlichen Kräften frei?
Matti Schmid: Vor heimischem Publikum zu spielen, ist immer etwas ganz Besonderes. Ich war früher schon mit meinem Vater als Zuschauer und Fan hier, jetzt hier mitzuspielen ist mega. Und vielleicht inspiriere ich sogar die nächste Generation.
Wie viel besser kennst du die Anlage in Eichenried als andere, also welche Bedeutung hat der Heimvorteil aus sportlicher Sicht?
Eichenried kenne ich schon ziemlich gut, weil ich hier sehr oft gespielt habe. Mit meinem Umzug nach München bin ich jetzt auch Mitglied und hoffe, dass der Heimvorteil sich auch beim Turnier bemerkbar macht – am besten wäre, wenn er mir sogar zum Sieg verhilft.
Der DOSB will sich um Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland bewerben. Welche Auswirkungen erhoffst du dir persönlich davon, wenn die Spiele in der Heimat stattfänden?
Es macht einen schon stolz, sein Land bei Olympia vertreten zu dürfen. Wenn das auch noch in meinem Heimatland stattfinden würde, wäre das noch mehr Motivation für mich. Ich wäre allerdings schon 38, wenn die Spiele frühestens 2036 nach Deutschland kämen. Aber Golf kann man, wenn man gesund bleibt, lange auf hohem Niveau spielen – wie gesagt, die Motivation wäre auf jeden Fall riesig, teilnehmen zu können.
Dein Sport ist erst seit 2016 wieder im olympischen Programm. Welche Rolle haben die Spiele für dich gespielt, als du Teenager warst, und welche spielen sie nun, da du Teilnehmer sein kannst?
Olympische Spiele sind immer ein Ereignis, und ich habe unvergessliche Erinnerungen an Paris vor zwei Jahren. Ich habe damals das Turnier im ersten Flight eröffnet, mit dem Franzosen Victor Perez. Die Kulisse und die Fans am ersten Abschlag – einfach nur Gänsehaut. Ich habe mir dann nach dem Turnier auch noch andere Wettbewerbe angeschaut. Es waren einfach tolle Spiele in Paris.
Auf dem Golf Summit des deutschen Verbands Anfang Juni wurde das Thema einer deutschen Ausrichtung des Ryder Cups erneut diskutiert. Welche Bedeutung hätte ein solches Event in Deutschland für den Golfsport hierzulande und für dich persönlich?
Ganz klar: Für mich persönlich ist es ein Traum mitzuspielen, und ich wäre unglaublich motiviert, für das europäische Team starten zu dürfen. Gleichzeitig würde es in Deutschland hoffentlich dazu führen, den Golfsport noch breiter ins öffentliche Interesse zu bringen. Der Ryder Cup ist ein weltweites Megaevent.
Als Sohn golfbegeisterter Eltern hast du früh eine besondere Förderung erhalten. Welche Unterstützung war noch wichtig auf deinem Weg in den Profisport?
Neben Eltern und Familie ist es ganz klar die Unterstützung meiner Trainer, die an mich geglaubt und unterstützt haben.
Welche Rolle hat dein Studium in den USA und die damit verbundenen Trainingsmöglichkeiten für deine Karriere gespielt?
Mein Studium in den USA war für meine Entwicklung rückblickend der richtige Schritt. Die täglichen Trainingsmöglichkeiten, die Coaches und die vielen Wettkämpfe haben mich auf den Schritt Richtung Profikarriere gut vorbereitet.
Wenn du Meilensteine deiner Entwicklung aufzählen solltest, welche wären das?
Ganz klar die beiden Siege bei den Europameisterschaften als Amateur, aber die Silver Medal bei der Open Championship 2021 als bester Amateur war natürlich ein echtes Highlight. Neben dem damaligen Sieger Colin Morikawa auf dem Grün zu stehen, war unglaublich. Dann sicher auch 2021 der Titel „Rookie of the Year“ der DPWT und die relativ schnelle Spielberechtigung für die PGA Tour. Dann der 2. Platz bei der Charles Schwab Challenge, der mich maßgeblich in mein erstes FedEx Play-off gebracht hat. Und ganz sicher der 4. Platz beim PGA Championship – das hat mir gezeigt, dass ich ganz oben mitspielen kann. Damit habe ich mir auch einen Startplatz bei der Masters im nächsten Jahr gesichert. Kein schlechter Extrabonus, der sicher ein weiterer Meilenstein werden wird.



