Lindenstr. 43 - 48431 Rheine - Tel: 05971-12053 - Fax: 05971-12053 - E-Mail schreiben

Sportdeutschland-News

Die Entwicklung der Nachhaltigkeit im DOSB und im deutschen Sport

„Wir bewegen den Sport, weil Sport alle(s) bewegen kann.“ Unter diesem Motto steht der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und es bringt die besondere gesellschaftliche Kraft des organisierten Sports auf den Punkt. Mit mehr als 29 Millionen Mitgliedschaften in rund 86.000 Vereinen entfaltet er in Deutschland eine einzigartige Breitenwirkung.  Als größter Bewegungsanbieter fördert er nicht nur Gesundheit und Leistungsfähigkeit, sondern bringt Menschen unabhängig von Alter, geschlechtlicher und sexueller Identität, Nationalität oder Ethnie, Religion oder Weltanschauung, Behinderung oder sozialer Herkunft zusammen. Als Orte non-formaler Bildung, gelebter Demokratie und aktiver Teilhabe sind Sportvereine wichtige Akteure einer sozial-ökologischen Transformation.

Der Sport muss Verantwortung übernehmen

Denn auch der Sport steht vor den Herausforderungen des Klimawandels und ist gefordert, Verantwortung zu übernehmen sowohl durch aktiven Klimaschutz als auch durch Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen im Trainings- und Wettkampfbetrieb. Sport lebt seit jeher von Fairness, Verantwortung, Gemeinschaft und Verlässlichkeit – Werte, die zugleich das Fundament nachhaltiger Entwicklung bilden. Nachhaltiges Handeln ist daher nicht neu, sondern tief in den Strukturen des Sports verankert.  

Nachhaltigkeit strategisch verankern

Die vielfältigen Wirkungen des organisierten Sports zahlen auf zahlreiche der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) ein – von Gesundheit und Bildung über Gleichstellung und Teilhabe bis hin zu verantwortungsvoller Organisationsführung und Ressourcenschutz. Um dieses Potenzial systematisch zu stärken, hat der DOSB Nachhaltigkeit strategisch verankert. Im Zentrum der Nachhaltigkeitsstrategie stehen fünf Handlungsfelder: Gesundheit leben, Bildung fördern, Gemeinschaft stärken, verantwortungsvoll zusammenarbeiten und ökologisch handeln. Ziel ist ein langfristiger Orientierungsrahmen, der nachhaltiges und zukunftsgerichtetes Handeln in allen Bereichen des organisierten Sports ermöglicht. 

Bereits 2019 wurde eine erste Nachhaltigkeitsstrategie verabschiedet, die vor allem ökologische Aspekte in den Fokus stellte. Die aktuelle Weiterentwicklung richtet den Blick umfassender auf den Beitrag des Sports zu allen SDGs und hat den Blick auf den gesamten organisierten Sport erweitert. Die Nachhaltigkeitsarbeit des DOSB hat sich dabei von einem zunächst überwiegend ökologisch geprägten Ansatz hin zu einem ganzheitlichen Verständnis entwickelt, das alle drei Dimensionen systematisch miteinander verbindet. Diese Weiterentwicklung macht deutlich: Nachhaltigkeit ist ein dynamischer Prozess des Lernens und Fortschreibens. 

Women on Fire - Ni una menos

Bereits zum 14. Mal wird auch vor dem Brandenburger Tor in Berlin demonstriert. Mit einer Tanzdemo macht One Billion Rising jährlich am Valentinstag eindrucksvoll auf die weit verbreitete Gewalt und Diskriminierung gegen Frauen* und Mädchen* aufmerksam - und ruft dazu auf, nicht länger zu schweigen, sondern gemeinsam für Gerechtigkeit, Sicherheit und Gleichberechtigung einzutreten.

„Ich halte nichts davon, als Funktionärs-Groupie aufzutreten“

Als Otto Fricke aus dem Auto steigt, das ihn aus Bormio über den Foscagno-Pass nach Livigno gebracht hat, wird schnell klar, dass dies der Ort ist, an dem er die gesamten Olympischen Winterspiele verbringen könnte. Und das liegt nicht daran, dass der niederländische Skiverband hier ein zweites „Casa Olandia“ betreibt, das auf Fricke, der fließend Niederländisch spricht und unseren westlichen Nachbarn als sein zweites Lieblingsland bezeichnet, eine gewisse Anziehungskraft ausüben könnte. Das auf 1816 Metern über dem Meeresspiegel liegende Winterwunderland in den lombardischen Alpen bietet vielmehr genau jenes Gefühl, das Menschen, die wie Fricke zum ersten Mal Winterspiele besuchen, in ihrer Vorstellung mit dem größten Wintersport-Event der Welt verbinden. Livigno, das ist Wintersport der alten Schule, auch wenn hier die jüngsten olympischen Disziplinen Snowboard und Ski Freestyle ausgetragen werden, und Otto Fricke spürt diesen Vibe sofort.

Der 60-Jährige ist seit 1. September vergangenen Jahres Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Er ist passionierter Skifahrer, fühlt sich auf der Buckelpiste am wohlsten, auch deshalb wollte er unbedingt nach Livigno, obwohl er schweren Herzens darauf verzichtet hat, die eigene Ausrüstung mitzunehmen. „Es ist nicht mein Job, hier Ski zu fahren“, sagt er, „auch wenn es mir schon leid tut, wenn ich die tollen Pisten und die Schneeverhältnisse hier sehe.“ Sein Job ist es, den DOSB in Norditalien dort zu vertreten, „wo ich gebraucht werde.“ Und deshalb hat er sich vorgenommen, bis zum Ende der 25. Olympischen Winterspiele alle Austragungsorte abzuklappern. Begonnen hat seine Reise mit der Eröffnungsfeier in Mailand am 6. Februar, er war schon in Bormio, von Livigno sollte es nach Cortina gehen, von wo aus es nicht allzu weit ist nach Antholz und nach Val di Fiemme.

Was genau die Aufgaben des höchstrangigen Hauptamtlers im Dachverband des organisierten deutschen Sports sind, haben Otto Fricke in den vergangenen Wochen viele gefragt. Nach der ersten Woche kann der Haushaltspolitiker, der für die FDP insgesamt 17 Jahre im Bundestag saß, darauf dezidierte Antworten geben. „Ich gehe natürlich auch zu Sportveranstaltungen. Aber in erster Linie bin ich hier, um mit möglichst vielen verschiedenen Menschen ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen rund um das Team D zu sammeln und manche für unsere Bewerbung um Olympische und Paralympische Sommerspiele relevante Dinge zu erfahren", sagt er.

Unsere Geschäftsstelle

ETuS Rheine 1928 e.V.
Lindenstr. 43
48431 Rheine

 05971-12053
info@etus-rheine.de

 

Öffnungszeiten

Montag: von 17:00 - 18:30 Uhr
Donnerstag: von 09:00 – 11:30 Uhr

Außerhalb dieser Öffnungszeiten erreichen Sie uns für Anfragen oder Kursanmeldungen per Mail unter info@etus-rheine.de.