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Sportdeutschland-News

Das sind die Top 5 der Trendsportarten für den Sommer 2026

Der Sommer 2026 zeigt einmal mehr: Sport findet längst nicht mehr nur in klassischen Hallen oder auf standardisierten Spielfeldern statt. Gefragt sind flexible, gemeinschaftliche und niedrigschwellige Bewegungsangebote, idealerweise draußen und für unterschiedliche Zielgruppen geeignet. Sportvereine reagieren darauf mit innovativen Formaten und öffnen sich gezielt für neue Trends. Wir stellen fünf Sportarten vor, die diesen Sommer besonders an Bedeutung gewinnen.

1. Fußballtennis 2.0 – Ballgefühl trifft Kreativität

Fußball und Rückschlagsport verschmelzen immer häufiger zu neuen, kreativen Spielformen. Ob Footmesa/Foottable, ein 360-Grad Spiel rund um einen Tisch, Teqball an der gebogenen Spielplatte, oder Footvolley auf dem Beachvolleyballfeld. Gefragt sind Technik und Koordination und es entstehen schnell spektakuläre Ballwechsel.

Die Sportarten lassen sich schnell ausprobieren, fördern Ballgefühl und Reaktionsvermögen und sprechen sowohl Fußballbegeisterte als auch Freizeitsportler*innen an. Drei eigenständige Trendsportarten, die niedrigschwellig sind und sogar auch als Zuschauersport begeistern.

2. Hobby Horsing – Bewegung trifft Ausdruck

Hobby Horsing hat sich in den vergangenen Jahren dynamisch entwickelt und ist längst mehr als ein Internetphänomen. Der Sport verbindet Athletik, Koordination und kreative Elemente zu einer eigenständigen Bewegungsform.

Besonders bei Kindern und Jugendlichen erfreut sich Hobby Horsing großer Beliebtheit. Durch internationale Wettbewerbe und zunehmende Vereinsangebote gewinnt die Sportart weiter an Sichtbarkeit und Struktur im organisierten Sport. Neben deutschen Erfolgen bei der Europameisterschaft in Prag verbuchte auch die Deutsche Meisterschaft in Frankfurt am Main Rekordzahlen.

DtHHV - Offizieller Deutscher Hobby Horsing Verband e. V.

3. Acro Yoga – Vertrauen, Balance und Teamwork

AcroYoga verbindet Yoga, Akrobatik und Partnerarbeit zu einem außergewöhnlichen Bewegungserlebnis. Im Mittelpunkt stehen Balance, Körperspannung und gegenseitiges Vertrauen. Gemeinsam werden Figuren und fließende Bewegungsabläufe erarbeitet, die Kraft, Beweglichkeit und Koordination gleichermaßen fördern.

Gerade im Sommer verlagern sich viele Kurse und offene Trainings in Parks und auf Grünflächen. AcroYoga eignet sich für Menschen mit unterschiedlichen Fitnesslevels und zeigt, wie gemeinsames Lernen und Bewegung auf spielerische Weise zusammenfinden können. Auch Sportvereine entdecken die Disziplin zunehmend als ergänzendes Angebot im Gesundheits- und Freizeitsport.

SPORT PRO GESUNDHEIT

250 Millionen Euro für Schwimmbäder: Förderprogramm zeigt enormen Sanierungsbedarf

Der DOSB begrüßt den Start des neuen Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“. Mit insgesamt 250 Millionen Euro aus dem Sondervermögen unterstützt der Bund die dringend notwendige Modernisierung kommunaler Hallen- und Freibäder in ganz Deutschland. Kommunen konnten bis zum 19. Juni ihre Interessenbekundungen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) einreichen, vergangene Woche veröffentlichte das BBSR erste Zahlen zu den eingereichten Projekten.

„Ich maße mir nicht an, den deutschen Golfsport prägen zu wollen“

DOSB: Matti, die BMW Open sind für dich ein echtes Heimspiel. Was setzt diese Veranstaltung bei dir an zusätzlichen Kräften frei? 

Matti Schmid: Vor heimischem Publikum zu spielen, ist immer etwas ganz Besonderes. Ich war früher schon mit meinem Vater als Zuschauer und Fan hier, jetzt hier mitzuspielen ist mega.  Und vielleicht inspiriere ich sogar die nächste Generation.

Wie viel besser kennst du die Anlage in Eichenried als andere, also welche Bedeutung hat der Heimvorteil aus sportlicher Sicht? 

Eichenried kenne ich schon ziemlich gut, weil ich hier sehr oft gespielt habe. Mit meinem Umzug nach München bin ich jetzt auch Mitglied und hoffe, dass der Heimvorteil sich auch beim Turnier bemerkbar macht – am besten wäre, wenn er mir sogar zum Sieg verhilft.

Der DOSB will sich um Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland bewerben. Welche Auswirkungen erhoffst du dir persönlich davon, wenn die Spiele in der Heimat stattfänden?

Es macht einen schon stolz, sein Land bei Olympia vertreten zu dürfen. Wenn das auch noch in meinem Heimatland stattfinden würde, wäre das noch mehr Motivation für mich. Ich wäre allerdings schon 38, wenn die Spiele frühestens 2036 nach Deutschland kämen. Aber Golf kann man, wenn man gesund bleibt, lange auf hohem Niveau spielen – wie gesagt, die Motivation wäre auf jeden Fall riesig, teilnehmen zu können.

Dein Sport ist erst seit 2016 wieder im olympischen Programm. Welche Rolle haben die Spiele für dich gespielt, als du Teenager warst, und welche spielen sie nun, da du Teilnehmer sein kannst? 

Olympische Spiele sind immer ein Ereignis, und ich habe unvergessliche Erinnerungen an Paris vor zwei Jahren. Ich habe damals das Turnier im ersten Flight eröffnet, mit dem Franzosen Victor Perez. Die Kulisse und die Fans am ersten Abschlag – einfach nur Gänsehaut. Ich habe mir dann nach dem Turnier auch noch andere Wettbewerbe angeschaut. Es waren einfach tolle Spiele in Paris.

Auf dem Golf Summit des deutschen Verbands Anfang Juni wurde das Thema einer deutschen Ausrichtung des Ryder Cups erneut diskutiert. Welche Bedeutung hätte ein solches Event in Deutschland für den Golfsport hierzulande und für dich persönlich? 

Ganz klar: Für mich persönlich ist es ein Traum mitzuspielen, und ich wäre unglaublich motiviert, für das europäische Team starten zu dürfen. Gleichzeitig würde es in Deutschland hoffentlich dazu führen, den Golfsport noch breiter ins öffentliche Interesse zu bringen. Der Ryder Cup ist ein weltweites Megaevent.

Als Sohn golfbegeisterter Eltern hast du früh eine besondere Förderung erhalten. Welche Unterstützung war noch wichtig auf deinem Weg in den Profisport? 

Neben Eltern und Familie ist es ganz klar die Unterstützung meiner Trainer, die an mich geglaubt und unterstützt haben.

Welche Rolle hat dein Studium in den USA und die damit verbundenen Trainingsmöglichkeiten für deine Karriere gespielt? 

Mein Studium in den USA war für meine Entwicklung rückblickend der richtige Schritt. Die täglichen Trainingsmöglichkeiten, die Coaches und die vielen Wettkämpfe haben mich auf den Schritt Richtung Profikarriere gut vorbereitet.

Wenn du Meilensteine deiner Entwicklung aufzählen solltest, welche wären das? 

Ganz klar die beiden Siege bei den Europameisterschaften als Amateur, aber die Silver Medal bei der Open Championship 2021 als bester Amateur war natürlich ein echtes Highlight. Neben dem damaligen Sieger Colin Morikawa auf dem Grün zu stehen, war unglaublich. Dann sicher auch 2021 der Titel „Rookie of the Year“ der DPWT und die relativ schnelle Spielberechtigung für die PGA Tour. Dann der  2. Platz bei der Charles Schwab Challenge, der mich maßgeblich in mein erstes FedEx Play-off gebracht hat. Und ganz sicher der 4. Platz beim PGA Championship – das hat mir gezeigt, dass ich ganz oben mitspielen kann. Damit habe ich mir auch einen Startplatz bei der Masters im nächsten Jahr gesichert. Kein schlechter Extrabonus, der sicher ein weiterer Meilenstein werden wird.

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