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News aus den Abteilungen und der Geschäftsstelle

Gut gelaunt und vorbereitet die Veranstalter und Unterstützer des AOK-Firmenlaufs v.l. Dirk Möllers, Sportredakteur der MV und Moderator des Firmenlaufs, MV-Redaktionsleiter Wolfgang Attermeyer, stv. Bürgermeister Karl-Heinz Brauer, Dieter Simon von der Firma Willers, Frank Kreimer von der Fa. Willers, Stephan Willers, Geschäftsführer Fa. Willers, Annette Jandaurek, Katharina Oleff vom Bote Veit, 2. ETuS-Vorsitzende Andrea Stienemann und Werner Lüke von den Kassenpatienten. Vorne AOK-Serviceredaktionsleiter Michael Faust.
Nur noch knapp ein Monat bis zum Start des 19. AOK-Firmenlaufs
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren/Anmeldeschluss 16. Juni/Nachmeldungen am Lauftag möglich
Bewegung, Teamgeist und gute Laune stehen wieder im Mittelpunkt: Am Freitag, 26. Juni, startet der 19. AOK-Firmenlauf in Rheine. Anders als in den Vorjahren fällt der Startschuss diesmal bereits Ende Juni und damit in den hellen langen Sommertagen. „Ein idealer Termin, um gemeinsam aktiv zu sein und den Feierabend sportlich ausklingen zu lassen“, freut sich das
Die Vorbereitungen für den 19. AOK-Firmenlauf gehen in die heiße Phase. Am Freitag, 26. Juni, ist um 19:15 Uhr auf dem Borneplatz der Start für das beliebte Laufevent, das in diesem Jahr erstmals bereits Ende Juni und damit deutlich früher als gewohnt stattfindet.
Bei einem Treffen des Veranstalters ETuS Rheine mit Partnern und Unterstützern wurde die Vorfreude auf die Veranstaltung deutlich. Gemeinsam blickten die Beteiligten auf den aktuellen Stand der Planungen und die letzten organisatorischen Schritte bis zum Start.
Mit dabei AOK-Serviceregionsleiter Michael Faust, Karl-Heinz Brauer, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Rheine als Vertreter des Schirmherrn, Werner Lüke von den Kassenpatienten, Mitarbeitende der Firma Willers Haustechnik, Willers-Geschäftsführer Stephan Willers, Katharina Oleff, Geschäftsführerin des Bote Veit und Dirk Möllers, Sportredakteur der Münsterländischen Volkszeitung und Moderator des Firmenlaufs. Ebenso dabei MV-Redaktionsleiter Wolfgang Attermeyer. Für den ETuS Rheine waren die 2. Vorsitzende Andrea Stienmann und die Organisatorin des Laufs Annette Jandaurek dabei.
Der AOK-Firmenlauf richtet sich an Läuferinnen und Läufer aus Unternehmen, Verwaltungen, Vereinen und Schulen. Auch in diesem Jahr sind ausdrücklich wieder Schülerteams eingeladen, gemeinsam in einem Team an den Start zu gehen und die besondere Atmosphäre des Laufs zu erleben. Das Startgeld beträgt für Schülerinnen und Schüler fünf Euro, Erwachsene zahlen acht Euro. Besonders in Rheine ist, dass auch „Family and Friends“ der Läufer und Läuferinnen eingeladen sind, sich den Teams anzuschließen.
Start und Ziel befinden sich auf dem Borneplatz. Ab 18 Uhr beginnt das Vorprogramm. Am ETuS-Zelt gibt es die Startnummern. Start des Laufs ist um 19:15 Uhr. Die fünf Kilometer lange attraktive Strecke führt durch die Innenstadt über die Emsstraße und anschließend entlang der Ems, bevor die Teilnehmenden wieder ins Ziel auf dem Borneplatz einlaufen. Für die Sicherheit auf der Strecke sorgen viele Streckenposten und das DRK macht den Sanitätsdienst.
Die Organisatoren rechnen erneut mit einer großen Beteiligung und freuen sich über viele Anmeldungen aus der Region. „Neben dem sportlichen Erlebnis und laufen für die Gesundheit steht vor allem der Gemeinschaftsgedanke im Vordergrund. Der Firmenlauf bietet die Gelegenheit, Kolleginnen und Kollegen, Vereinsmitglieder, Mitschülerinnen und Mitschüler außerhalb des Alltags gemeinsam aktiv zu erleben“, fasst Michael Faust das Motto des AOK-Firmenlaufs zusammen.
Nach dem Lauf sind alle Teilnehmenden und Gäste zur großen After-Run-Party eingeladen. Mit Musik, Getränkeständen und verschiedenen Essensständen soll der Abend in geselliger Atmosphäre ausklingen.
Anmeldungen sind online unter www.aok-firmenlauf-rheine.de möglich. Dort gibt es auch alle Infos zum Lauf. Anmeldeschluss ist der 16. Juni. Nachmeldungen sind gegen Barzahlung und Quittung am Lauftag immer möglich.
ETuS-Sportler entdecken Luxemburgs zauberhafte Natur
Abenteuer zwischen Felsen, Höhlen, Wasserfällen und Quellen
Das lange Fronleichnamswochenende nutzten elf wanderbegeisterte Mitglieder des ETuS für eine erlebnisreiche Tour durch die beeindruckende Naturlandschaft Luxemburgs. Vier Tage lang erkundeten die Walker und Läufer die einzigartige Region des Müllerthals mit ihren spektakulären Felsformationen, geheimnisvollen Schluchten und idyllischen Waldwegen.
Organisiert und vorbereitet wurde die Reise von der Nordic Walking Abteilung, die für die Gruppe ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt hatte. Am Morgen des 3. Juni machte sich die Gruppe Sportler in Fahrgemeinschaften auf den Weg ins Großherzogtum. Ohne Staus erreichten alle am frühen Mittwochnachmittag ihr Quartier, das Hotel Dimmer in Wallendorf-Pont direkt an der deutsch-luxemburgischen Grenze.
Noch am Anreisetag stand die erste Wanderung auf dem Programm. Ein Abschnitt des berühmten Müllertrails führte die Gruppe in die sogenannte „Grüne Hölle“ – einen wunderschönen, dicht bewaldeten Bereich mit ersten beeindruckenden Felsformationen. Bereits hier ließ sich die besondere Schönheit dieser Landschaft erahnen.
Am ersten vollständigen Wandertag führte ein Rundweg von Echternach durch die berühmte Wolfsschlucht. Die spektakuläre, schmale Felsenschlucht mit ihren bis zu 50 Meter hohen Felswänden wirkte wie aus einer anderen Welt. Die verwunschene, sattgrüne Umgebung begeisterte alle Teilnehmer. Besonders erfreulich: Das Wetter spielte mit, und auch Knie und Muskeln hielten der Herausforderung problemlos stand.
Der zweite Tag führte die Gruppe von Berdorf über das Müllerthal bis zum Schloss Beaufort. Die rund 20 Kilometer lange Strecke wurde lediglich von einem kurzen Regenschauer unterbrochen, der spontan für eine gemütliche Einkehr genutzt wurde. Für zusätzliche Unterhaltung sorgte am Ende der ToTour ein erfolgreicher Sprint zum Bus, den alle Wanderer mit Bravour meisterten.
Ein weiteres Highlight wartete am dritten Tag. Der Rundweg führte zunächst zum malerischen Schiessentümpel. Hier stürzt die Schwarze Ernz über mehrere Felsstufen und bildet zusammen mit der moos- und farnbewachsenen Steinbrücke eine beeindruckende Kulisse. Anschließend ging es weiter zur Kalktuffquelle, einem wahren Naturjuwel. Über die gesamte Breite eines Felsens fließt dort kalkhaltiges Wasser über leuchtend grünes Moos in ein Becken mit glasklarem Wasser – ein Ort, der viele Teilnehmer besonders beeindruckte.
Den krönenden Abschluss bildete eine spannende Höhlentour bei Consdorf.
Mit dem Rittergang und dem Deiwepetz erwarteten die Wanderer enge Felsspalten, in die kaum Tageslicht eindringt. Noch abenteuerlicher wurde es in der benachbarten Kohlscheuer, wo völlige Dunkelheit herrschte. Ausgerüstet mit Taschenlampen meisterte die Gruppe auch diese Herausforderung mit viel Spaß und Entdeckergeist.
Insgesamt legten die ETUS-Sportler während der Tage rund 50 Kilometer auf den schönsten Wanderwegen Luxemburgs zurück. Neben der beeindruckenden Natur gehörten auch die stets gute Stimmung und die hervorragende Verpflegung im Hotel zum Erfolgsrezept der Reise.
Nach vier Tagen voller Erlebnisse war allen Teilnehmern klar, warum diese geheimnisvolle Landschaft seit Jahrhunderten Stoff für zahlreiche Legenden und Sagen liefert. Einig waren sich am Ende alle: Eine solche Wander-Tour wird bei den ETUS-Walkern sicherlich nicht die letzte gewesen sein.
Laufsportler mit dem Fahrrad unterwegs.
Am 30/31 Mai fand die diesjährige Fahrradtour der Laufgruppe des ETuS Rheine statt. Bei optimalem Radlerwetter ging es über Emsdetten und Nordwalde nach Hembergen. Erschwert wurde die Fahrt nur durch niedergestützte Bäume - verursacht durch das Unwetter vom Vortag. Abends, nach einem leckeren Essen, wurde noch lange über die schöne Tour gesprochen. Am nächsten Tag sollte es um 10 Uhr weitergehen. Man musste aber den Plan ändern da sich wieder Unwetter ankündigte. Also fuhren die Radler direkt zurück und machten ihren Abschluss in Cartenhorn. Da noch Zeit war, wurde durch ein Spiel die Siegergruppe ermittelt. Gegen 16 Uhr sind alle Radler trocken zu Hause angekommen, bevor abends Rheine das nächste Gewitter erreichte.
Gelungener Auftakt für die ETuS‑Triathleten in Steinfurt – alle Starter auf dem Podium
Der Triathlon in Steinfurt bot am Wochenende alles, was einen gelungenen Saisonstart ausmacht: perfektes Wetter, viele Zuschauerinnen und Zuschauer im Freibad, eine schnelle Radstrecke an der Hollicher Mühle und eine abwechslungsreiche Laufstrecke am Schloss Steinfurt vorbei und durch das Bagno.
Seit vielen Jahren gehört der Wettkampf fest in den Kalender der Triathlonabteilung des ETuS Rheine – doch alle Athleten auf dem Podium, das gab es laut Coach Klaus Brinkmann „so auch noch nie“.
In der ersten Startgruppe entwickelte sich bei den Frauen der Altersklasse W 50 ein spannender Kampf um die Podestplätze. Britta Holthaus kam als Erste aus dem Wasser, während Ruth Kotte beim Wechsel den Rückstand deutlich verkürzen konnte. Auf der Radstrecke wechselte die Führung mehrfach, ehe Holthaus beim Laufen das Tempo bestimmte und sich nicht mehr einholen ließ. Am Ende standen beide ETuS‑Athletinnen gemeinsam auf dem Podium.
Britta Holthaus belegte den 2. Platz in der Altersklasse W 50 in 2:36:02 Stunden. „Der Wettkampf war für mich ein Training auf dem Weg zum Ironman Roth. Ich bin super zufrieden mit der Zeit. Das Schwimmen war in Ordnung, auf dem Rad lief es richtig gut. Der Lauf hat mir alles abverlangt, aber es hat Spaß gemacht – ein super Auftakt.“
Ruth Kotte folgte Britta einige Sekunden später und wurde 3. In der Altersklasse W50 in 2:36:26 Stunden. Ruth: „Steinfurt war ein tolles Event. Das Schwimmen war etwas schwierig, weil ich auf der Bahn eine Teilnehmerin mit exakt meinem Tempo hatte – viele Überholversuche, viele Berührungen, aber dadurch auch kurzweilig. Beim Laufen war die Hitze anstrengend, deshalb bin ich mit 24 Sekunden Rückstand auf Britta sehr zufrieden. Ein Highlight waren die Helfer an der Wende und in der Wechselzone "die haben richtig Stimmung gemacht.“
Auch in der zweiten Startgruppe, in der die Männer der Altersklasse M 60 starteten, gab es Podiumsplätze für den ETuS. Bernie Brügge wurde 2. in der Altersklasse M 60. „Die vom TriTeam Steinfurt organisierte Veranstaltung war mal wieder an Herrlichkeit kaum zu überbieten. Besonders aufgefallen sind mir die vielen gut gelaunten Helferinnen und Helfer, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten und an den Wendepunkten für zusätzliche Motivation. Im Vergleich zum Regenjahr 2025 waren deutlich mehr Zuschauer an der Strecke. Ich konnte meine Zeit aus dem Vorjahr um acht Minuten verbessern. Die Radstrecke war trotz der Wärme gut zu fahren und im Bagno gab es viele schattige Passagen. "Alle 2,5 Kilometer gab es Verpflegung und Außenduschen – perfekt.“
Klaus Brinkmann kam nach 2:51 als 3. in der Altersklasse M60 ins Ziel. „Der Wettkampf war Teil unseres Pfingst-Trainingslagers und mein erster Start in 2026. Da ging es erst einmal ums Reinkommen, die Zeiten waren zweitrangig. „Ein super Auftakt in die Saison, es hat viel Spaß gemacht. "Wir sind auf einem guten Weg für den Löwentriathlon am nächsten Sonntag und die Challenge Roth im Juli.“
Ralf Holtel (LG Rheine‑Elte) nutzte den Wettkampf als letzten Test vor dem Ironman Hamburg in zwei Wochen – und überzeugte auf ganzer Linie. 1. Platz in der Altersklasse M50 in 2:29 Stunden.
Nach einem gewohnt starken Schwimmen zeigte Holtel auf dem Rad eine noch bessere Leistung und bestätigte seine Form auch auf der Laufstrecke. Die Überraschung folgte im Ziel: Platz 1 in der Altersklasse. Ralf: „Insbesondere das Radfahren hat Bock gemacht, zumal die Beine danach für den Lauf noch richtig frisch waren.
Ein rundum gelungener Tag für die Triathleten des ETuS Rheine: alle Starter auf dem Podium, starke Zeiten, gute Stimmung und ein Wettkampf, der Lust auf die Saison macht. Coach Klaus Brinkmann brachte es auf den Punkt: „Toller Auftakt – wir sind auf einem guten Weg.“

Mit großer Erleichterung und sichtbarem Stolz erreichten Heike und Kristin schließlich den Zieleinlauf an der Sparrenburg.
ETuS Läuferinnen bezwingen den Hermann
Was mit einem spontanen Gedanken begann – ausgelöst durch einen Impuls von WDR‑Moderatorin Sabine Heinrich – endete am vergangenen Sonntag in einem sportlichen Höhepunkt: Heike Schmitz und Kristin Attermeyer stellten sich der Herausforderung des 54. Hermannslaufs und erreichten stolz das Ziel an der Bielefelder Sparrenburg.
Rund 7.000 Läuferinnen und Läufer waren bei bestem Frühlingswetter am Hermannsdenkmal in Detmold gestartet. Vor ihnen lagen 31,1 anspruchsvolle Kilometer, die es in sich hatten: wechselnde Untergründe, steile Anstiege, schnelle Passagen und immer wieder der Blick in den Teutoburger Wald, der an diesem Tag sein schönstes Gesicht zeigte.
Gut vorbereitet durch das Training mit der Laufgruppe des ETuS Rheine gingen Heike und Kristin mit einer klaren Devise ins Rennen: „Ankommen ist alles.“ Die abwechslungsreiche Strecke forderte beide von Beginn an. Das hügelige Profil ließ keine langen Erholungsphasen zu, und wie erfahrene Hermannsläufer es im Vorfeld angekündigt hatten, wurden besonders die letzten Kilometer zur mentalen Prüfung. Die Beine wurden schwer, doch die Kondition hielt – und die vielen Zuschauer entlang der Strecke sorgten immer wieder für neue Motivation.
Mit großer Erleichterung und sichtbarem Stolz erreichten Heike und Kristin schließlich den Zieleinlauf an der Sparrenburg. Die Freude über das gemeinsam Erreichte war riesig. Aus der spontanen Idee war ein unvergessliches Erlebnis geworden – und für beide steht fest: Im nächsten Jahr wollen sie wieder an den Start gehen.
220 Kilometer Teamgeist: ETuS-Nordic-Walker unterwegs nach Bad Bentheim
Rheine/Bad Bentheim. Bei besten Bedingungen machte sich die Nordic-Walking-Gruppe des ETuS Rheine am vergangenen Samstag auf den Weg von Rheine nach Bad Bentheim – und setzte dabei ein starkes sportliches Zeichen: Insgesamt wurden beeindruckende 220 Kilometer „erwalkt“.
Startpunkt war das Sportstadion „Zum Uhlenhook“ in Rheine. Von dort führte die abwechslungsreiche Strecke durch landschaftlich reizvolle Abschnitte – vorbei an den Haddorfer Seen, durch das Samerott und entlang des beliebten Töddenwanderwegs. Über Schüttorf, mit einem Zwischenstopp am Freibad, ging es weiter durch den Bentheimer Wald bis hin zum Ziel an der Therme in Bad Bentheim.
Für die Teilnehmenden standen drei unterschiedlich lange Strecken zur Auswahl: eine Kurzstrecke über 5 Kilometer, eine mittlere Distanz von 12,5 Kilometern sowie eine anspruchsvolle Halbmarathon-Strecke, die von mehreren Walkerinnen und Walkern erfolgreich absolviert wurde. Unterwegs sorgten drei Verpflegungsstationen für die nötige Stärkung. Der erste Halt erfolgte am Steiderheck zu Beginn des Töddenwanderwegs, ein weiterer am Freibad in Schüttorf.
Am Ziel wartete schließlich ein besonders gemütlicher Ausklang: Bei Kaffee und Kuchen ließ die Gruppe den sportlichen Tag gemeinsam Revue passieren. Wer danach noch Energie hatte, nutzte die Gelegenheit, in der Therme zu entspannen und einige Bahnen zu schwimmen.
Bei allen sportlichen Herausforderungen stand für die ETuS-Gruppe vor allem eines im Vordergrund: die Freude an der Bewegung, das Miteinander und der gemeinsame Spaß. Ein gelungener Tag, der allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.
ETuS-Sportler überzeugen beim Teekottenlauf
Bei idealem Laufwetter – rund 15 Grad und Sonne – fand am Freitag der Teekottenlauf in Rheine statt. Mit hohen Teilnehmerzahlen und Strecken über 5 km, 10 km und den Halbmarathon (zugleich Kreismeisterschaft) bot die Veranstaltung beste Bedingungen für ambitionierte Läuferinnen und Läufer. Die Athleten des ETuS Rheine überzeugten dabei mit starken Leistungen und mehreren Kreismeistertiteln.
Erfolgreiche Läuferinnen und Läufer
Markus Oehl feierte nach einjähriger Verletzungspause ein gelungenes Comeback. Mit 1:01 Stunden sicherte er sich den Kreismeistertitel und zeigte sich zufrieden: „Das war mein erster nennenswerter Wettkampf nach der Pause – ein wichtiger Indikator für meinen Trainingsstand und die Vorbereitung auf den Halbmarathon auf Norderney im Juli.“
Andreas Thesing bestätigte seine gute Form auf der Langstrecke. Mit 1:41 Stunden belegte er den 7. Platz in seiner Altersklasse und überzeugte durch ein gleichmäßiges Tempo über die gesamte Distanz.
Ruth Kotte wurde Kreismeisterin in ihrer Altersklasse und erreichte das Ziel nach 1:55 Stunden. Trotz der warmen Temperaturen zeigte sie sich zufrieden: „Der Lauf war anstrengend, aber ich freue mich sehr, zum vierten Mal in Folge meine Altersklasse gewonnen zu haben.“
Gastläufer Luca Tappe stellte seine hervorragende Form unter Beweis. Mit 1:40 Stunden gewann er den Halbmarathon und sicherte sich ebenfalls den Kreismeistertitel.
Triathlon-Abteilung mit starkem Formtest
Seit Jahren nutzt die Triathlon-Abteilung des ETuS den Teekottenlauf als „Do-it-yourself“-Variante. In diesem Jahr diente der Tag für Britta Holthaus und Klaus Brinkmann als Formtest für den IRONMAN Roth, während Ralf Holtel sich auf seinen Start beim IRONMAN Hamburg vorbereitete.
Der Ablauf: Um 13:30 Uhr starteten die Sportler im Hallenbad Mesum mit 1.900 Metern Schwimmen, anschließend folgte das Radfahren über 80–90 km auf einer 12 km-Runde in der Bauerschaft Hollich, bevor der Halbmarathon als Abschluss absolviert wurde.
Klaus Brinkmann erzielte beim Schwimmen eine neue persönliche Bestzeit von 34:21 Minuten, fuhr solide 80 km auf dem Rad und lief den Halbmarathon in 1:58 Stunden. „Das Schwimmen war super, das Radfahren spiegelt meine aktuelle Form wieder, und unter zwei Stunden beim Laufen – damit bin ich sehr zufrieden“, so Brinkmann.
Britta Holthaus überzeugte mit 36:21 Minuten im Wasser, einem 30,3 km/h-Schnitt auf dem Rad und einer Laufzeit von 2:01 Stunden, die ihr den Vize-Kreismeistertitel einbrachte. „Der DIY-Triathlon gehört für uns einfach dazu. Schwimmen und Radfahren liefen sehr gut, beim Laufen habe ich gemerkt, dass die Form schon gut, aber noch ausbaufähig ist“, sagte sie.
Ralf Holtel zeigte sich ebenfalls in starker Verfassung: 34:43 Minuten beim Schwimmen, 85 km Radfahren mit 31,7 km/h im Schnitt und 1:59 Stunden beim Laufen bedeuteten den 4. Platz in der Altersklasse M50. „Schwimmen lief super, Radfahren war locker, beim Laufen wurde es ab Kilometer 7 schwerer – aber mit der Zeit bin ich sehr zufrieden“, so Holtel, der den Wettkampf als wichtigen Baustein seiner IRONMAN-Vorbereitung nutzte.

Übungseiter und -leiterinnen sowie Sporthelfer- und helferinnen halfen beim Aufbau und begleiteten die Spiele. Links im Bild Roj Atalan, der das Projekt im Rahmen seines Freiwilligen Sozialen Jahres beim ETuS organisiert hatte.
Vier Spielstationen brachten Spaß und viel Bewegung
Erster ETuS-Erlebnistag erfolgreich / Wiederholung bereits im Juli
Sportliche Erlebnisse das war das Stichwort, mit dem der ETuS zu einem Erlebnistag eingeladen hatte. Lea-Marie war eine der begeisterten Teilnehmerinnen: Das war toll! Können wir das noch einmal machen? Gesagt getan. Am Sonntag, 5. Juli von 10:30 bis 13 Uhr wird es in der Halle der Kaufmännischen Schulen an der Dutumer Straße wieder einen ETuS-Erlebnistag geben. Ohne Anmeldung einfach kommen.
Der erste Erlebnistag ist toll gelaufen, zieht der Projektorganisator FSJler Roj Atalan sein Fazit. Unterstützt durch Trainer und Trainerinnen, Sporthelfer und Sporthelferinnen und die 2. ETuS-Vorsitzende Andrea Stienemann und Abteilungsleiterin Melanie Selker blickt er auf einen gelungenen Tag zurück.
Vier Stationen waren im Angebot: Floorball, Boxen, Tischtennis und Badminton. Das Vorbereitungsteam war früh vor Ort, um die einzelnen Stationen vorzubereiten. Pünktlich vor Beginn warteten schon viele Kinder und Jugendliche vor der Tür. Alle verteilten sich auf die Stationen und der Erlebnistag konnte beginnen.
Wie geplant wechselten die Teilnehmenden von Station zu Station. Die Trainer erklärten die Regeln, zeigten Übungen und unterstützten. Der Spaß am Spiel war deutlich hörbar.
Auf dem Floorballfeld wurden z.B. mehrere spannende Zwei-gegen-Zwei-Spiele ausgetragen. Beim Boxen lernten die Teilnehmenden die Grundtechniken wie die richtige Schrittabfolge sowie erste Schlagtechniken kennen. Außerdem konnten sie ein wenig an den Pratzen arbeiten und ein Gefühl für den Sport entwickeln. An den Tischtennisplatten wurde Rundlauf gespielt, und besonders Anfänger bekamen hilfreiche Tipps und hatten die Möglichkeit, auch einmal gegeneinander zu spielen. Beim Badminton wurden ebenfalls viele Spiele durchgeführt – sowohl im Einzel als auch im Doppel. Das war der Renner. Das Netz war ständig umlagert. Gemeinschaftliche Spielformen, ähnlich einem Rundlauf, sorgten für viel Bewegung und Spaß.
Neue Energie tankten alle an einer Verpflegungsstation mit Snacks und Getränken, an der sich alle frei bedienen konnten. Das sorgte zusätzlich für eine lockere Atmosphäre.
Ein besonderes Highlight gab es zum Abschluss. Auf dem großen Feld traten alle Übungsleiter und Übungsleiterinnen gemeinsam gegen die Kinder und Jugendlichen in einem Floorball-Spiel an. Dieses Spiel sorgte für viel Begeisterung, spannende Momente und einen gelungenen Abschluss eines rundum erfolgreichen Erlebnistages.
Schnelle Läufer vom ETuS Rheine erfolgreich beim Enschede Marathon
Der Enschede Marathon zählt zu den beliebtesten Laufevents in der Region. Die flache Strecke, die vielen Zuschauer entlang der Route und das nahezu perfekte Laufwetter sorgten auch in diesem Jahr für ideale Bedingungen und eine großartige Atmosphäre.
Starke Leistungen der ETuS-Athleten
Andreas Thesing war erneut der schnellste ETuS-Läufer. In 1:43 Stunden zeigte er ein kontrolliertes Rennen, lief über weite Strecken gleichmäßig und steigerte das Tempo im Schlussabschnitt auf 4:33 min/km.
Ruth Kotte erreichte das Ziel nach 1:53 Stunden und berichtete von einer besonderen Rennerfahrung: „Ich bin noch nie so weit hinten im Feld gestartet und konnte infolgedessen so viele Läufer überholen wie noch nie. Irgendwie auch eine interessante Erfahrung.“
Klaus Brinkmann nutzte den Halbmarathon in 1:55 Stunden als Training unter Wettkampfbedingungen.
Ein starkes Duo bildeten Heike Schmitz und Gastläuferin Kristin Attermeyer, die bis Kilometer 17 gemeinsam unterwegs waren. Beide genossen die besondere Stimmung entlang der Strecke. Heike hielt ihr Tempo konsequent und erzielte mit 2:01 Stunden eine neue persönliche Bestzeit. Kristin setzte im Zielbereich zu einem starken Schlusssprint an und feierte bei ihrem ersten offiziellen Halbmarathon ein gelungenes Debüt in 1:59:03 Stunden.
Auch Heinz Brinkmann zeigte sich zufrieden mit seinem Rennen: „Für mich war es wieder mal ein tolles Erlebnis, den HM in Enschede zu laufen. Ich bin rundum zufrieden, den Lauf gefinisht zu haben.“
Gastläufer Holger und Luca Tappe überzeugen
Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Luca Tappe, der bei seinem ersten Halbmarathon eine beeindruckende Zeit von 1:40 Stunden erzielte und begeistert ins Ziel lief. Vater Holger Tappe folgte neun Minuten später in 1:49 Stunden und zeigte sich ebenfalls hochzufrieden: „Somit konnte ich unter der Zeitmarke vom letzten Jahr bleiben – Ziel erreicht. Die Stimmung an und auf der Strecke war mitreißend. Danke Enschede.“

Der richtige Stil und raumgreifende Schritte machen NordicWalking aus. Das demonstriert Josef Otte hier auf seiner Terrasse.
Josef Otte und sein bewegtes Vereinsleben
Bewegung, Bewegung, Bewegung
Kurz und bündig fällt die Antwort aus wenn Josef Otte gefragt wird, wie er es schafft, auch im Alter mit 85 Jahren mit seinen NordicWalking-Stöcken regelmäßig den Bentlager Wald zu erobern. Heute ist Josef Otte Ehrenmitglied im ETuS Rheine. Den Vereinssport entdeckte er vor 64 Jahren für sich und entschied sich für den ETuS.
Seine Leidenschaft galt Badminton. „Ein sehr schneller Sport“, so Otte. Er wurde Abteilungsleiter und Trainer und ließ sich zum Schiedsrichter ausbilden und war Staffelleiter von 26 Vereinen. Mit seiner Mannschaft sammelte Otte sehr viele Pokale. U.a. wurden die EtuSler Deutscher Meister. Ein besonderes Highlight ist ihm in besonderer Erinnerung. „Wir richteten damals den Drei-Schilder-Wettkampf aus“, so Josef Otte. Beteiligt waren England, Österreich und Deutschland. Ausgeschrieben hatte den Wettkampf der Badminton-Verein und in Rheine wurde in der Kopernikushalle gespielt.
Wie bewegt das ETuS-Vereinsleben von Josef Otte ist zeigen weitere Stationen seines Vereinssports und seine weiteren Tätigkeiten für den Verein. Nach einer Schulterverletzung wechselte er zum Tennis. Nicht unbedingt seine Leidenschaft aber auch dieser Sport machte ihm Freude und brachte ihn in Bewegung. Außerdem war der gelernte Kaufmann und spätere Kassenleiter bei der Stadt Rheine 18 Jahre zusammen mit seiner Frau Hausmeister beim ETuS. Er erlebte den Neubau der jetzigen Sporthalle buchstäblich auch körperlich. „Ich habe so manche Schippe umgedreht“, erinnert sich Otte.
2005 dann kam der Wechsel zu einer ganz anderen Sportart: NordicWalking. Er trainierte die Gruppe in der damals noch recht neuen Sportart in Deutschland. „Die Bewegung an der frischen Luft und die Tatsache, dass man dabei fast 90 Prozent unserer Muskeln beansprucht, macht diese Sportart geeignet und vor allem für fast jede Altersgruppe,“ erklärt Josef Otte, warum er noch heute mit einer kleinen Hobbytruppe einmal in der Woche mit seinen Stöcken im Bentlager Wald unterwegs ist. Dabei ist ihm wichtig, dass alle im richtigen Stil und mit raumgreifenden Schritten walken.
Als mehr oder weniger Spaziergänger war Josef Otte auch als Botschafter der Stadt Rheine unterwegs. 2017 wurde er Gästeführer bei Rheine, Tourismus, Veranstaltungen und wurde mit einer entsprechenden Urkunde zertifiziert.
2028 wird der ETuS Rheine 100 Jahre alt. Dann wird Josef Otte sicherlich noch immer mit seinen Stöcken unterwegs sein und vor allen Dingen mit vielen anderen ETuSlern ein großes Fest feiern.







