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Aktuelles

News aus den Abteilungen und der Geschäftsstelle

(v.l.): Harald Beernink, Sigrid Schneiders, Claudia Rottkamp, Regina von der Straten, Heribert Bonke, Robert Großkopf, Heike Massmann und Markus Oehl

16.04.2023

Halbmarathon Enschede 2023

Nach vielen Wochen mit intensiven Trainingskilometern wartete an diesem
Wochenende ein echter Klassiker auf die Leichtathleten des ETuS Rheine.

Der Marathon in Enschede wurde in diesem Jahr zum 54. Mal ausgetragen und gehörtdamit zu den ältesten Veranstaltungen seiner Art in Europa.

8 ETuS-Sportler hatten sich in diesem Jahr für den Halbmarathon angemeldet. Viele von ihnen trauten sich erstmalig an die Halbmarathon-Distanz heran. Entsprechend intensiv war die Vorbereitung. Seit Anfang des Jahres haben sich die Läufer 3-mal in der Woche zum Training getroffen und sich schrittweise auf längere Etappen und eine Zielzeit von 2:15h vorbereitet. Markus Oehl betreute das Team als Übungsleiter und ging sehr individuell auf die Stärken und
Schwächen der Läufer ein.

Die Veranstaltung bot eine gute Mischung aus Stadt- und Landschaftslauf. Die Strecke führte die Läufer zuerst über eine kilometerlange Gerade bis zu einem Wendepunkt, anschließend zurück Richtung Innenstadt, bevor es durch das abwechslungsreiche, leicht wellige Umland auf den langen Rückweg Richtung Ziel ging.

Mit mehreren Tausend Teilnehmern hat diese Veranstaltung schon seit langem große überregionale Bedeutung in der Laufszene. Die trockenen und kühlen Wetterbedingungen kamen den Läufern entgegen. Alle angetretenen ETuS-Läufer erreichten zufrieden das Ziel in der Innenstadt.

Die Zuschauerresonanz war aufgrund der angenehmen Temperaturen
hoch. Zusätzlich zu den Läufern waren auch viele Vereinskollegen als Support
an der Strecke und feuerten die Sportler an.

Robert Großkopf hatte nach einer langen Wettkampfpause in diesem Jahr wieder die Laufschuhe angeschnallt und beendete den Wettkampf nach 1:38:57. Heribert Bonke kam als 2. Läufer des Teams nach 1:51:52 ins Ziel. Der Rest der Gruppe ließ es etwas ruhiger angehen.

Kurz nach dem Start hatte sich eine Gruppe von 6 Team-Mitgliedern gebildet, die ein konstantes Tempo liefen und erst ab km 16 langsam auseinanderzog. Heike Massmann legte bei ihrem HM-Debut eine gute Zeit vor und überquerte nach 2:08:39 die Ziellinie. Ihr folgte Regina von der Straten, die den Wettkampf nach 2:09:19 beendete. Sigrid Schneiders kam nach 2:10:59 ins Ziel. Markus Oehl beendete den Lauf nach 2:11:34 und lag nur einem Wimpernschlag vor Claudia Rottkamp (2:11:35). Harald Beernink beendete seinen ersten Halbmarathon glücklich nach 2:27:42.

Die Teilnahme an diesem Lauf-Event hat den Teilnehmern so gut gefallen, dass nun die Teilnahme an einem Halbmarathon im Herbst geplant wird. Wer Interesse hat, kann sich gerne das Training ansehen. Die Gruppe trainiert am Dienstag und Donnerstag um 18:30 Uhr. Treffpunkt ist der Parkplatz am Zoo in Rheine. Samstag beginnen die längeren Läufe um 9:15 Uhr. Der Treffpunkt wird jeweils vorher bekannt gegeben.

Starterinnen von rechts nach links: Jutta Kurth, Petra Jaspert, Anne Bertels, Anneliese Meyer, Claudia Vassholz

05.03.2023

ETuS Nordic Walkerinnen reisen zum Luisenturmlauf

Spannender Tag mit Spaß und sportlichem Anspruch

Erneut stellten sich die Nordic Walkerinnen des ETuS Rheine am Sonntag den 05.03.2023 der sportlichen Herausforderung des Luisenturmlaufes in Borgholzhausen. Für die meisten Teilnehmer ist die „Luise“ ein erster Test in Vorbereitung auf den Hermannslauf.

Für die ETuSlerinnen allerdings handelt es sich bei dieser Veranstaltung um den krönenden Abschluss ihrer Winterwalkserie. Über gut 10 Wochen haben sich die Sportlerinnen vorbereitet. Ausdauer und Kraft standen dabei im Mittelpunkt.

 Lange Strecken mit intensiven Steigungen fand man am heimischen Waldhügel oder auch in der nahen Umgebung. Sehr beliebt und hilfreich dabei die Riesenbecker Treppen zur „Schönen Aussicht“ oder der Tecklenburger Hexensteig. Entsprechend vorbereitet gingen so am Sonntag alle Teilnehmer nach dreijähriger Coronapause an den Start.

Der 12,5 km lange Rundkurs wurde im schönen Ravensburger Stadion begonnen. Mit beeindruckenden 350 Höhenmeter führte die Strecke die ca. 1000 Teilnehmer durch einen landschaftlich sehr schönen Teil des Teutoburger Waldes. Gemütlich ging die Veranstaltung dann mit Kaffee und Kuchen zu Ende.

Ein wunderbares Event! Hervorragend organisiert. Gemeinsames Fazit der ETuS Teilnehmerinnen: „Wir kommen wieder!“

Laufsportler des ETuS Rheine kurz vor dem Start

31.12.2022

ETuS Laufsportler nutzen den letzten Tag des Jahres sportlich Aktiv

Die Nordic WalkerInnen, FreizeitläuferInnen und Marathonis der ETuS Laufsportler und -sportlerinnen trotzen den schlechten Witterungsbedingungen und gingen an den Start des Silvesterlaufes in Altenrheine.

Hier wurden Strecken von 5 und 10 Kilometern in Angriff genommen. Alle TeilnehmerInnen beendeten den wieder mal toll organisierten Lauf des SC Altenrheine e.V. mit einem Zieleinlauf im Stadion. Bei bester Versorgung sind danach noch der ein oder andere Kontakt gepflegt bzw. neu geknüpft worden. Alle SportlerInnen waren sich einig - wir kommen wieder und freuen uns auf den Lauf im nächsten Jahr.

Ergebnisse unter: https://my.raceresult.com/187813/

 

17.12.2022

Dan-Prüfung Sean

Nach über einem Jahrzehnt Karateschule und Monaten der Dan-Vorbereitung  trat Sean vor das vierköpfige Prüfungskomitee und absolvierte die Prüfung mit Bravour.

Zu den Elementen einer Dan-Prüfung gehören im ersten Teil die Grundschule, die Kata mit der Kata-Bunkai und im zweiten Teil folgen Nage-Waza, Kumite-Ura und die Selbstverteidigung. Der zweite Abschnitt fokussiert die schnelle Abwehr von Angriffen durch Block-, Konter- und Wurftechniken. Unterstützt wurde er bei diesen Partnertechniken durch Michael Wegmann und Daniel Bergers.

Die hervorragenden Leistungen und die Anstrengung der vergangenen Monate zahlten sich aus.

Wir gratulieren Sean zu diesem herausragenden Erfolg und freuen uns ihn zukünftig in der ersten Reihe begrüßen zu dürfen.

16.12.2022

Weihnachtsessen

Liebe Familien und Karateka,

in unserem 10. Jubiläumsjahr,

gibt es nun endlich wieder vor dem großen Feste

ein schönes Zusammenkommen mit den Besten.

Wir blicken zurück auf die letzte Zeit,

am Anfang war Corona ganz nah jetzt gefühlt ganz weit.

Wir starteten das Jahr mit Abstand, Vorsicht und ganz vielen Listen,

als Sportler waren wir im vergangenen Jahr die gedissten.

Doch im Laufe der Monate ging es Berg auf,

das Training und die Prüfungen nahmen ihren gewohnten Lauf.

Wir freuten uns über die vielen neuen Gesichter,

darunter Eltern mit Ihren Kindern und deren Geschwister.

Einige bunte Gürtel sieht man nun in jeder der Reihen,

es ist schön, dass viele bei den Trainingstagen erscheinen.

Jung und alt es ist alles dabei,

der Zusammenhalt und die Sympathie ist das Gelbe vom Ei.

Doch nun liebe Karateka neigt sich das Jahr dem Ende,

doch es nimmt noch eine schöne Wende.

Der Sean hat bereits morgen Abend ein großes Werk getan,

er stellt sich den Prüfern und traut sich an den Dan,

die Vorbereitungen waren nicht immer leicht,

morgen sehen wir ob die Anstrengung reicht.

Wir wünschen ihm nur das Beste

Und wünschen allen zusammen ein frohes Feste,

sowie ein sportliches, gesundes neues Jahr,

wir Trainer sind über euch alle froh und sehr dankbar!

Läufer und Nordic Walker des ETuS Rheine

26.11.2022

35. Mesumer Adventslauf

Der erste Adventssamstag steht schon seit vielen Jahren im Zeichen des traditionellen Mesumer Adventslaufes, der in diesem Jahr bereits zum 35. Mal ausgetragen wurde.

Unter dem Motto „Läufer treffen Nordic Walker“ nahm der ETuS Rheine in diesem Jahr mit 19 Sportlern an der Veranstaltung teil. Alle Teilnehmer hatten sich für die 5 km Strecke entschieden. Zwischen Vollgas und individuellem Wohlfühltempo konnte jeder Teilnehmer seinen Lauf dynamisch gestalten. Die Teilnehmer hatten sichtlich Spaß und das schöne Wetter schien die Teilnehmer förmlich zu beflügeln.

In der Folge konnten einige Platzierungen in den Altersklassen erzielt werden. Heike Massmann belegte mit einer Zeit von 29:09 min. Platz 1 der AK W50. Thomas von der Straten belegte mit 25:17 min. Platz 2 der AK M60. Klaus Brinkmann (23:55 min., AK 55) und Heike Schmitz (29:35 min., AK W50) belegten jeweils Platz 3. Hartmut Gottensträter beendete das Rennen nach 24:14 min. Mit geringem Abstand folgte ihm Thomas Visse, der mit einer Zeit von 25:11 min. ins Ziel lief. Claudia Rottkamp und Regina von der Straten erreichten zeitgleich nach
28:36 min. das Ziel. Matthias Deitmer überquerte die Ziellinie nach 28:37 min. Markus Oehl erreichte nach 29:36 min. das Ziel. Harald Beernink folgte ihn in 30:31 min.

Die Nordic Walker absolvierten die 5 km Strecke alle unter 50 Minuten. Jörg Comes, Anne Bertels und Sabina Blanke führten dabei das 8-köpfige Team an. Nach dem gemeinsamen Zieleinlauf traf man sich gemütlich beim hervorragenden Catering mit Kaffee und Kuchen.

vorne v. l.: Gerald Schneege, Thomas von der Straten, Ruth Kotte, Andreas Reiners, Klaus Brinkmann
Hinten: Christoph Kotte, Michael Hegemann, Maria Hilmes, Hartmut Gottensträter, Ludger Veerkamp, Heribert Bonke

06.11.2022

„Steinhart 500“ - Bagno-Buchenberg-Marathon

Am 06.11.2022 fand die 11. Auflage des Steinfurt-Crossmarathons „Steinhart 500“ mit über 900 Läuferinnen und Läufern statt.

Neben den sportlichen Aspekten steht das Erreichen einer möglichst großen Klimaneutralität im Fokus dieser Organisatoren. Die Teilnahme des Vereins hat eine langeTradition. ETuS-Sportler waren bei dieser Veranstaltung von Beginn an dabei.


Der Streckenverlauf führte größtenteils durch die Waldbereiche am Bagno und
hinauf zum Buchenberg. Die Trainingsvorbereitung der letzten Wochen war
daher auf einen Crosslauf ausgelegt. Das Training fand am heimischen
Waldhügel statt, so dass sich die Teilnehmer gut auf die steilen Anstiege
der Wettkampfstrecke vorbereiten konnten.

 

Die Wetterbedingungen waren indiesem Jahr ideal und das sonnige setzte die Laubfärbung des Buchenwaldes richtig in Szene. 11 ETuS-Läufer fanden sich in Steinfurt ein und teilten sich auf die angebotenen Distanzen auf. Um das Gedränge im Startbereich zu vermeiden, erfolgte der Start in mehreren Teilgruppen, die bereits bei der Anmeldung nach Geschwindigkeiten gruppiert wurden.

 

Die meisten hatten sich für die 14-Kilometer-Strecke entschieden. Heribert Bonke lief mit deutlichem Abstand vor seinen Teamkollegen nach 1:10:11 h als erster ETuS-Läufer durchs Ziel. Andreas Reiners überquerte nach 1:20:20 h die Ziellinie. Die weiteren Läufer kamen direkt danach ins Ziel. Thomas von der Straten benötigte 1:20:26 h, dicht gefolgt von Christoph Kotte, der für die Strecke1:20:27 h benötigte. Ludger Veerkamp beendete den Wettkampf nach 1:20:57 h. Ihm folgten Maria Hilmes, die für die Strecke 1:24:25 h benötigte, und
Gastläufer Gerald Schneege, der den Wettkampf nach 1:26:52 h beendete.

 

Zwei Läufer nahmen die Distanz von 28km unter die Laufschuhe. Michael Hegemann kam als erster nach 2:19:48 h ins Ziel. Ihm folgte Ruth Kotte, die 2:34:06 h für die Strecke benötigte. Hartmut Gottensträter hatte sich für den Marathon entschieden, den er souverän nach 4:05:44 h beendete. Klaus Brinkmann nahm zum Abschluss der diesjährigen Wettkampfsaison die Ultra-Distanz in Angriff und krönte so seine 11. Teilnahme bei Steinhart mit einer Zeit von 6:30:04 h.

 

Auch nach der 11. Auflage des „Steinhart 500“ Bagno-Buchenberg-Marathons
ergibt sich für die Beteiligten ein durchweg positives Fazit. Es ist den
Veranstaltern zu wünschen, dass über regionale Grenzen hinaus die
Popularität dieser Laufveranstaltung weiterhin zunimmt.

25.10.2022

Karatetag 2022

Karate hat rund um die Welt zahlreiche Anhänger. Es heißt, dass dieser Kampfsport in Okinawa entstanden ist, und die Geschichte des Karate reicht bis in die Zeit des Ryūkyū-Königreichs zurück.
Der 25. Oktober wurde zum „Karate-Tag“ ernannt. Um unseren Vorgängern, die Karate geschaffen und entwickelt haben, Achtung zu erweisen, um ein neues Verständnis des „Herzens der Wahrung der Etikette“ (shurei no kokoro), der Grundlage des Karate, zu erlangen, und um den „Karate-Tag“ und „Okinawa, die Heimat des Karate“ in der Welt bekannt zu machen, wird in der speziellen Trainingshalle der Okinawa Karate-Halle namens „Shurei no Yakata“ eine Aufführung zu Ehren der Götter abgehalten. Darüber hinaus wird in der Kokusai-Straße in Naha eine Gedenkvorführung zum Karate-Tag veranstaltet. (Quelle: https://www.visitokinawa.jp/events/karate-day?lang=de)

Das Trainer-Team freut sich sehr, dass so viele Mitglieder zum Tag des Karate zusammengekommen sind. Alle Gürtelfarben waren vertreten, um gemeinsam die Geschichte des Karate lebendig zu halten. 

v. l.: Britta Holthaus, Klaus Brinkmann

11.09.2022

Challenge Almere – Triathlon Langdistanz

Am 11.09.2022 fand in Almere (NL) ein großer Triathlon-Wettbewerb statt. Und diese Veranstaltung besteht seit 1983, als in Almere erstmals ein Triathlon über die Langdistanz ausgetragen wurde. Damit ist der Almere-Triathlon nach dem Ironman Hawaii die älteste Veranstaltung dieser Art.

Neben der Langdistanz für professionelle Sportler wurde auch die Europameisterschaft für Altersklassen in der Langdistanz ausgetragen. Zusätzlich gab es Langdistanz-Staffeln sowie eine Mitteldistanz.

Zwei Triathleten des ETuS Rheine stellten sich zum Saisonfinale dieser Herausforderung. Britta Holthaus startete zum ersten Mal über die Langdistanz (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42 km Laufen).

Für Klaus Brinkmann war es das 5. Mal, dasser eine Langdistanz absolvierte. Die gemeldeten Wetteraussichten waren eher schlecht. Neben Regen war auch böiger Wind angekündigt, was vor allem das Radfahren erschwerte. Die Schwimmstrecke über 3,8 km ging über zwei Runden im Weerwater, einem See innerhalb der Stadt Almere. Der Start befindet sich an der Esplanade nahe dem Stadtzentrum. Die Bedingungen waren schwierig und das Wasser war mit 19 Grad kalt. Zusätzlich erfolgte ein Massenstart, bei dem alle Teilnehmer bereits im Wasser waren und gleichzeitig starteten. Hier hatten sie durch den Wind mit Wellen zu kämpfen. Später kam auch noch Regen dazu.

Auf der 2. Runde wurde die Strecke voll, da nun auch die Starter der Mitteldistanz hinzukamen. Das Training im Winter und das Freiwasserschwimmen im Sommer hatten sich bezahlt gemacht. Klaus Brinkmann legte eine sehr gute Schwimmzeit vor und konnte das Wasser nach 1:21 h verlassen. Britta Holthaus, die sich im Starterfeld weit hinten eingereiht hatte, beendete diese Disziplin nach 1:25 h. In der Wechselzone haben sich beide Sportler dann die Zeit genommen, sich komplett umzuziehen, um trocken auf das Rad zu steigen. Leider hat es anschließend während der ersten Kilometer auf dem Rad geregnet. Die Radstrecke führte über 180 km auf einem Rundkurs in zwei Runden um Teile des Polders Südliches Flevoland. Von Almere aus fuhren die Teilnehmer zunächst nach Süden zum Gooimeer, von dort wurden sie dann unmittelbar am Wasser im Uhrzeigersinn entlang des IJmeer und des Markermeer nach Norden bis zum Stadtrand von Lelystad geführt. Von dort verlief der Kurs nach Süden in Richtung des Ortes Zeewolde, bog dann im Horsterwold nach Westen ab und führte entlang des Gooimeer zurück nach Almere.

Die Strecke ist durch die Lage auf dem Polder weitestgehend flach, zugleich ist siejedoch sehr windanfällig, da der Großteil der Radstrecke direkt am Wasser
entlangführt. Auf der 1. Runde boten die Teilnehmer der Mitteldistanz noch
ein wenig erlaubten Windschatten. Auf der 2. Runde fuhren die Teilnehmenden
dann eher allein, was auf Grund des heftigen Windes insbesondere auf dem
Streckenabschnitt vom Deich am Makermeer bis nach Lelystad kräfteraubend
war. Klaus Brinkmann verließ die Radstrecke nach 6:03 h. Britta Holthaus
folgte ihm nach 6:22 h.

Auf der Laufstrecke zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Leicht bewölkt mit sonnigen Abschnitten und Temperaturen um 23 Grad boten perfekte Laufbedingungen für den nun folgenden Marathon. Die Laufstrecke bestand aus einem Rundkurs um den innerstädtischen See Weerwater, der insgesamt sechsmal zu absolvieren war. Ausgehend von der Wechselzone an der Esplanade führt die Strecke gegen den Uhrzeigersinn um den See. Das Ziel befand sich am Ende der sechsten Runde im Zentrum von Almere. Am Streckenrand hatten sich diverse Stimmungsnester gebildet, wo die
Teilnehmer von den mitgereisten Supportern angefeuert wurden.

KlausBrinkmann lief die ersten 28 km sehr routiniert, nahm aber anschließend das Tempo etwas heraus. Er verließ die Laufstrecke nach 4:38 h und beendete
damit den Wettkampf nach 12:22 h mit einer neuen persönlichen Bestzeit.


Britta Holthaus konnte aufgrund des intensiven Trainings recht frisch auf
die Laufstrecke wechseln. Die ersten 21 km liefen erstaunlich gut.
Allerdings stellten sich danach leichte Magenprobleme ein, so dass das Tempo
deutlich reduziert werden musste. Aber zu diesem Zeitpunkt war ihr aber
klar, dass sie ihre erste Langdistanz erfolgreich beenden konnte.  Sie
verließ die Laufstrecke nach 5:00 h und beendete den Wettkampf nach 13:10 h
mit Freudentränen in den Augen. Für beide Athleten war es ein
eindrucksvolles Erlebnis.

v. l.: Klaus Brinkmann, Michael Hegemann, Ruth und Christoph Kotte

28.08.2022

Viererbande nimmt am 39. Riesenbecker Triathlon teil.

Am vergangenen Wochenende fand der 39. Riesenbecker Triathlon am Torfmoorsee statt. Neben den Wettbewerben zur NRW- und Regionalliga fanden auch ein Jugendtriathlon sowie eine Olympische- und eine Sprintdistanz statt. 4
Triathleten des ETuS Tri-Team hatten sich für diese Wettkämpfe angemeldet
und gingen bei idealen Wetterbedingungen an den Start.

Der Start zum Schwimmen erfolgte als sogenannter Rolling Start, bei dem die Athleten mit ca. 5-Sekunden-Abständen über die Zeitnahmematte ins Wasser gehen. Dadurch konnten die Athleten ihren Wettkampf ruhig beginnen, da die sonst übliche Wasserschlacht, im Fachjargon auch „Waschmaschine“ genannt, entfiel.

Nach dem Schwimmen ging es auf die Radstrecke, die aufgrund der Witterung durch den Fahrtwind etwas Erfrischung brachte. Gefahren wurde auf einem 5km Rundkurs um den See, der mit schnellen Geraden, aber trotz der Kurven und einer 180°-Kehre auf der Bevergerner Kanalbrücke gut zu befahren war. So wurden im Spitzenfeld Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 38km/h erreicht. Auf der Laufstrecke, die direkt um den See führte, konnten die Teilnehmer ihre vom Radfahren müden Beine nochmal so richtig strapazieren.

Erstmals war der Zielbereich, wie vor Corona üblich, wieder mit Zuschauern gefüllt. Aufgrund der Pandemie hatte der Veranstalter im Vorjahr noch Zuschauer von der Veranstaltung ausschließen müssen. Klaus Brinkmann hatte sich für die Olympische Distanz (1500 m Schwimmen, 40 km Rad, 10 km Laufen) angemeldet und nutzte dies als weiteren Trainingsbaustein vor dem Langdistanzrennen in 2 Wochen in Almere (NL). Mit einer Zeit von 2:42:44 h beendete er den Wettkampf und kam auf Platz 6 der AK M55 (Gesamtplatz 61 von 89 Startern). 3 Team-Mitglieder hatten sich für die Sprintdistanz (600 m Schwimmen, 20 km Rad, 5 km Laufen) entschieden. Aufgrund der kurzen Wettkampfdauer ist es hier wichtig, auch die 2 Wechsel, nämlich vom Schwimmen zum Radfahren und vom Radfahren auf die Laufstrecke, die sogenannte 4. Disziplin, schnell hinzubekommen. So tut jeder Athlet gut daran, sich vor dem Rennen die Laufwege in der Wechselzone gut einzuprägen, um bei der Suche nach dem eigenen Radstellplatz nicht zu viele Sekunden zu verlieren. Zudem achten die Wettkampfrichter peinlich genau darauf, dass beispielsweise der Kinnriemen am Helm erst geöffnet wird, wenn das Fahrrad abgestellt ist und dass innerhalb der Wechselzone das Rad nur geschoben
werden darf. Ansonsten drohen Zeitstrafen.

Michael Hegemann beendete das Rennen nach 1:12:44h und belegte damit Platz 27 im Feld der insgesamt 152 Starter, was den 4. Platz in der AK M55 bedeutete. Ruth Kotte, die erst seit einem guten Jahr wettkampfmäßig Triathlon trainiert, belegte mit ihrer Zeit von 1:20:07h Platz 71 im Gesamtfeld und konnte sich Platz 1 in ihrer AK W45 sichern. Christoph Kotte, der beim Schwimmen seinen Rhythmus nicht finden konnte und auch in diesem Jahr nicht so viele Trainingskilometer gesammelt hatte, folgte ihr mit gebührendem Abstand und kam nach 1:25:55 h ins Ziel,
was Platz 106 für ihn bedeutete.

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