Sportdeutschland-News
Was hat sich 2025 für den Sport bewegt?
Zum Ende des Jahres zeigt sich, wie vielfältig die Themen waren, die den Sport in Deutschland beschäftigt haben. Vom Wachstum im Vereinssport über neue politische Impulse bis hin zu öffentlichkeitswirksamen Aktionen und internationalen Wettbewerben spannt sich der Bogen eines Jahres.
Wir gehen gemeinsam durch ein paar Highlights des Sportjahres 2025.
Ein Jahr der Zuschauerrekorde
Was haben Fußball, Eishockey, Tischtennis, Handball, Basketball und die Finals 2025 gemeinsam? Für alle war das vergangene Jahr bzw. die vergangene Saison rekordwürdig.
Der Sport ist mit seiner gesellschaftlichen Bedeutung einmalig. In zahlreichen Sportarten wurden 2025 neue Zuschauerrekorde aufgestellt. Das zeigt, dass Sport Millionen von Menschen in Deutschland fasziniert und ein Antrieb für Wirtschaft und Gesellschaft ist.
Ein Überblick.
Lara Broich und Kristian Mehringer sind „DOSB Trainer*in des Jahres“ 2025
Im Rahmen der Gala „Sportler des Jahres“ am Sonntag, 21. Dezember 2025, in Baden-Baden erhielten Lara Broich und Kristian Mehringer den Preis als Anerkennung ihres herausragenden Engagements für ihre Athlet*innen und ihre Sportarten.
Lara Broich ist damit die erste Trainerin aus dem Nachwuchsbereich, die den renommierten Preis erhält. Schon mit 25 Jahren übernahm sie 2015 das Amt der Schülerinnen-Bundestrainerin. Bereits seit 2010 gehörte sie dem Bundestrainer-Team als Assistenztrainerin an und war u.a. bei Jugend-Europameisterschaften als Coach im Einsatz. Höhepunkt ihrer bisherigen Trainerinnen-Karriere und Grund für die Auszeichnung als „Trainerin des Jahres“ war ihr Anteil am Gewinn des U19-Weltmeister-Titels von Annett Kaufmann Ende 2024 in Helsingborg (Schweden). Lara Broich führte Kaufmann als erste Nicht-Asiatin seit 2003 zum Jugend-WM-Titel. Außerdem gelang dem Team um Lara Broich zusätzlich der Gewinn der Bronzemedaille im Doppel sowie Bronze im Einzel.
Athletin Annett Kaufmann fand in ihrer Laudatio passende Worte für ihre Trainerin: „Lara hat meine Entwicklung als Spielerin und als Mensch entscheidend mitgeprägt. Sie war meine Bundestrainerin, als ich im Alter von zehn Jahren mein Debüt im Nationaltrikot gab – und sie stand auch an meiner Seite, als ich 2024 die U19-Weltmeisterschaft gewinnen konnte. Viele der gemeinsamen Erfolge sind erst durch unser großes, gegenseitiges Vertrauen möglich geworden. Bis heute noch kann ich immer auf sie zählen. Danke für alles, Lara – du hast dir Deinen Preis redlich verdient!“
Lara Broich zeigte sich berührt: „Es ist ein wichtiges Zeichen des DOSB, dass die sehr wichtige Arbeit, die wir Trainerinnen und Trainer im Nachwuchsbereich leisten, gesehen und wertgeschätzt wird. Als erste Trainerin aus dem Nachwuchsbereich diesen Preis entgegennehmen zu dürfen, ist für mich eine große Ehre.“





